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Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

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Bibliographic data

fullscreen: Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

Monograph

Identifikator:
1002734533
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15765
Document type:
Monograph
Author:
Schloesser, Robert http://d-nb.info/gnd/117329711
Title:
Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
Place of publication:
Mannheim
Publisher:
J. Bensheimer
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (217 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Einführung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Einführung
  • Zweites Kapitel. Die Güterbeschaffung der Konsumgenossenschaften
  • Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
  • Viertes Kapitel. Entwicklungstendenzen und Entwicklungsmöglichkeiten

Full text

12 
Qualitätsangaben usw., zu nennen, die dem Konsumenten schaden. 
-Dazu kommt die Unsauberkeit, die nicht überall, aber doch noch in 
manchen Betrieben herrscht. Darüber und über die Fälschung von 
Waren wissen die Nahrungsmittelämter ihr Teil zu erzählen. 
Es sei hier auch auf die Schleuderpreise hingewiesen, die in 
vielen Erwerbsgeschäften, nicht nur in den Warenhäusern, als Mittel 
der Konkurrenz angewandt werden. Sie bringen die unnatürliche Er 
scheinung mit sich, daß der Konsument den einen Artikel unter Selbst 
kostenpreis erhält, für den andern aber einen übermäßigen Zuschlag 
bezahlen muß. 
Vor allen Dingen sind es auch die vielen Mittel der Suggestion, 
durch die im Erwerbsgeschäft der Käufer heute benachteiligt wird. 
Vielfach liegt es an den geringen Warenkenntnissen der Käufer, 
daß sie sich so leicht düpieren lassen. Diese Warenunkenutnis wird 
den Käufern bei der zunehmenden Jmitierung von Waren und dem 
steigenden Import exotischer Artikel noch verhängnisvoller?) 
So sollte es heute, wo die Verhältnisse im Warenvermittlungsver 
kehr ganz anders sind als früher, eigentlich selbstverständlich sein, daß 
der Konsument seine Bedarfsartikel nicht mehr durch Erwerbsgeschäfte 
vermitteln läßt, sondern die Vermittlung selbst in die Hand nimmt 
oder doch wenigstens eine scharfe Kontrolle der Erwerbsgeschäfte aus 
übt. Die Erwerbsgeschäfte suchen allerdings Abhilfe zu schaffen. 
Man hat Einkaufsvereiuignngen gegründet, um trotz der kleinen 
Einzelumsätze die Vorteile des Großeinkaufs zu genießen. Mau hat 
Rabattsparvereine gegründet, um die Borgwirtschaft — ebenfalls 
ein wunder Punkt in der erwerbsmäßigen Warenvermittlung — zu 
beseitigen. Aber selbst diese Verbesserungen im Warenvermittlungs 
prozeß sind erst Folgeerscheinungen der Konsumvereine. Also gerade 
sie beweisen die Notwendigkeit von Konsumgenossenschaften. Im 
allgemeinen sind aber die geschilderten Mängel im Warenverkehr der 
Erwerbsgeschäfte nach wie vor vorhanden, ja, sie treten zum Teil 
immer deutlicher hervor. 
Es hat lauge gedauert, bis größere Käufermassen die Notwendig 
keit von Konsumgenossenschaften eingesehen haben. Und selbst diese 
wurden erst zu Konsumgenossenschaftern, als wirtschaftliche Not sie 
dazu zwang. Erst da war die nötige Energie und die rechte Be 
geisterung vorhanden, um derartige neue Gebilde ins Leben zu rufen. 
b) Eine ganze Reihe von den hier nur angedeuteten Punkten behandelt 
ausführlicher Benno Jaroslaw in seinem Buche „Ideal und Geschäft". 
Jena 1912.
	        

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Die Konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, Ihre Technik Und Wirtschaftliche Bedeutung. J. Bensheimer, 1914.
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