Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

Monograph

Identifikator:
1002734533
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15765
Document type:
Monograph
Author:
Schloesser, Robert http://d-nb.info/gnd/117329711
Title:
Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
Place of publication:
Mannheim
Publisher:
J. Bensheimer
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (217 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Entwicklungstendenzen und Entwicklungsmöglichkeiten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Einführung
  • Zweites Kapitel. Die Güterbeschaffung der Konsumgenossenschaften
  • Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
  • Viertes Kapitel. Entwicklungstendenzen und Entwicklungsmöglichkeiten

Full text

194 
kapitalistischen Filialbetriebe, meist den unteren Konsumentenschichten 
angehören. Es ist ganz erstaunlich, wenn da die Schulden der 
Genossen für entnommene Bedarfsgüter nur ca. 1/2«/» vom Umsatz 
betragen; dabei nimmt der Prozentsatz noch immer mehr ab und 
dürfte allmählich ganz oder nahezu ganz verschwinden. „Eine Kon 
sumgenossenschaft ist keine Kreditgenossenschaft", hat mal jemand 
gesagt. Will der Konsumverein das Prinzip der Gleichheit aller 
Genossen hochhalten — und davon hängt seine Existenz ab —, so darf 
er nicht einem Teil der Mitglieder Bedarfsgüter auf Kredit geben, 
weil er dadurch die barzahlenden Genossen benachteiligen würde. Wo 
heute noch in den Konsumgenossenschaften das Barzahlungsprinzip 
nicht streng durchgeführt wird, haben wir diese ungleiche Behandlung 
der Genossen vor uns. Sie berechtigt die bar zahlenden Mitglieder, 
gegen dieses System Beschwerde zu führen. Einen Ausgleich durch An 
setzung verschiedener Preise oder ans andere Art herzustellen, dürfte 
nachteilige Folgen für eine Genossenschaft haben. Im übrigen denkt 
niemand an derartige Maßnahmen. Die Konsumgenossenschaft wurde 
ja gerade geschaffen, um die Mißstände in der Bedarfsgüterbeschaf- 
fung und damit auch die Borgwirtschaft zu bekämpfen. Ihren Prin 
zipien getreu, haben die Konsumgenossenschaften eine Reihe von Ein 
richtungen und Maßnahmen getroffen, um diesen Kampf durchzu 
führen. Die Einzelheiten lernten wir schon früher kennen. 
Das Barzahlungsprinzip ist nach dem Gesagten ein charakte 
ristisches Merkmal der konsumgenossenschaftlichen Gütervermittlung. 
Dagegen muß es nicht unbedingt mit jedem Filialsystem verbunden 
sein. Wenn heute das Barzahlungsprinzip in allen kapitalistischen 
Filialbetrieben durchgeführt wäre, so wäre das doch nicht als eine 
mit dem Filialbetrieb verbundene notwendige Erscheinung anzu 
sehen, sondern als etwas, das heute besteht und morgen wieder fallen 
kann — ich erinnere an die Tendenz bei den Warenhäusern, von 
der unbedingten Barzahlung abzugehen —, besonders dann, wenn 
die Angestellten der Filialbetriebe stark am Unternehmen interessiert 
sind und so die Neigung haben, auf ihr eigenes Risiko Waren auf Borg 
zu geben. Die Jnteressierung der Angestellten am Unternehmen scheint 
in kapitalistischen Filialbetrieben allgemein zu werden. 
Sehen wir, welche weiteren Unterschiede sich noch ergeben. 
Es ist sicherlich auch darin ein Vorteil der konsumgenossenschaftlichen 
gegenüber den kapitalistischen Filialbetrieben zu sehen, daß erstere bei 
der Errichtung ihrer Abgabestellen nicht so sehr auf die Verkehrs 
straßen angewiesen sind wie die privaten Filialbetriebe, die erst 
die Kundschaft noch anziehen müssen.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, Ihre Technik Und Wirtschaftliche Bedeutung. J. Bensheimer, 1914.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.