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Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

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Bibliographic data

fullscreen: Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung

Monograph

Identifikator:
1002734533
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15765
Document type:
Monograph
Author:
Schloesser, Robert http://d-nb.info/gnd/117329711
Title:
Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
Place of publication:
Mannheim
Publisher:
J. Bensheimer
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (217 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Die Güterbeschaffung der Konsumgenossenschaften
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Einführung
  • Zweites Kapitel. Die Güterbeschaffung der Konsumgenossenschaften
  • Drittes Kapitel. Die Güterverteilung der Konsumgenossenschaften
  • Viertes Kapitel. Entwicklungstendenzen und Entwicklungsmöglichkeiten

Full text

41 
von idealen Gesichtspunkten leiten ließen, indem sie eine möglichst enge 
Verbindung von Produzent und Konsument im allgemeinen sozialen 
Interesse erstrebten, sie auch eine innere Homogenität schaffen wür 
den, die ein Zusammenarbeiten, wie es die Konsumgenossenschaften oft 
versucht haben, gestatten würde. 
Wie man heute in dieser Frage auf beiden Seiten denkt und tut, 
lassen die Worte von Heinrich K a u f m a n n aus dem letzten Internatio 
nalen Genossenschaftskongreß in Glasgow erkennen. Kaufmann sagte 
bei dieser Gelegenheit u. a., daß man heute noch nicht darüber urteilen 
könne, ob cs wünschenswert sei und ob es gelingen werde, einen „organi 
satorisch genossenschaftlichen Güterverkehr durch Preisfestsetzungen und 
Kaufverträge" zwischen landwirtschaftlichen Produktivgenossenschaften 
und Konsumgenossenschaften — „etwa nach Art der Reichstarifverträge 
zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer" — zu schaffen. „Vorläufig 
scheint bei den konsumgenossenschaftlichen Organisationen eine größere 
Neigung vorhanden zu sein, Versuche in der Richtung der konsumge 
nossenschaftlichen Eigenproduktion landwirtschaftlicher Produkte zu 
machen. Auch die landwirtschaftlichen Genossenschaften — wenigstens 
in Deutschland, wo allerdings auch politische Gründe mitsprechen dürf 
ten — scheinen auf den direkten Verkauf ihrer Produkte an industrielle 
Konsumgenossenschaften und deren Großeinkaufsgesellschaften kein be 
sonderes Gewicht zu legen." 
An einer andern Stelle") sagt Kaufmann von den Bezügen 
der dem Zentralverbande angegliederten Konsumvereine von land 
wirtschaftlichen Genossenschaften und Landwirten, daß überall „das 
Bestreben vorhanden ist, den direkten Geschäftsverkehr mit landwirt 
schaftlichen Genossenschaften und Landwirten zu pflegen. Es kann 
jedoch nicht behauptet werden, daß überall systematisch in dieser Be 
ziehung gearbeitet wurde. Wir stehen vor den ersten Anfängen einer 
Entwicklung, die aus einer großen Fülle von Einzelerscheinungen 
besteht. Es sind vielfach nur die ersten tastenden Versuche sowohl bei 
den Konsumgenossenschaften, als auch bei den landwirtschaftlichen Ge 
nossenschaften und Landwirten vorhanden, miteinander in direkte Ge 
schäftsverbindung zu kommen. Es unterliegt keinem Zweifel, daß sich 
aus diesen Versuchen mehr und mehr gefestigte Verhältnisse entwickeln 
werden, die es leichter machen, zu einem abschließenden Urteil zu ge 
langen, als es heute der Fall ist." 
In E n g l a n d ist der Verkehr mit landwirtschaftlichen Genossen 
schaften sehr stark ausgedehnt, speziell auch mit dänischen Genossen- 
") Jahresbericht des Zentralverbandes für das Jahr 1913, S. 23.
	        

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Die Konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, Ihre Technik Und Wirtschaftliche Bedeutung. J. Bensheimer, 1914.
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