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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

§ 3. Indirekte Befeitigung gewiffer Hausinduftrien 
119 
aller Begebungen für die Überführung der Hausinduftrie in die Fabrik noch 
lange in ihrer altgewohnten Befchäftigung verharren werden, werden wir fpäter 
verfuchen, die Grundlinien einer Reform der hausind u- 
ftriellen Arbeitsverhältniffe zu ziehen. Für alle 
übrige Hausinduftrie aber, die weder volkswirtfchaftüch noch fozialpolitifch 
einen Anfpruch auf Weiterbeftehen erheben kann, darf es fich nur darum 
handeln, fie möglichft bald zu befeitigen und den ihr 
bisher Zugehörigen beffere und 1 o h n e n d e r e A r b e i t 
zu ermöglichen. Diefer Hausinduftrie gegenüber kann es heute nur 
die eine Politik geben, ihr ein möglichft fchmerzlofes und rafches Ende zu 
bereiten. 
§ 3. Indirekte Befeitigung gewiffer Hausinduftrien 
Der fcheinbar einfachfte Weg, grojze Gebiete der Hausinduftrie rafch aus 
der Welt zu fchaffen, wäre das Machtwort des Gefetzes, das beftimmte Arten 
von Hausinduftrie unter fchwerer Strafe verböte. Aber den darbenden Heim- 
arbeitern die letzte, wenn auch ungenügende Arbeitsgelegenheit entziehen, 
ohne eine beffere dafür zu bieten, das wäre nach dem Ausdrucke Sombarts 
graufame Mordpolitik. Es mu(z fich hier vor allem darum handeln, das Über 
angebot von billigen Arbeitskräften aufzuheben, indem für andere lohnende 
Arbeit geforgt wird, und das fowohl in den Gebirgsgegenden wie in den Grojz- 
ftädten. Das mu|z der gemeinfame Zielpunkt aller auf Befeitigung der Haus 
induftrie hinarbeitenden Politik fein. 
„Bauen wir“, fo fagt. A. Weber im Hinblick auf diefes Ziel, „Bahnen in 
jedes Gebirgstal ! Mit der erften Lokomotive, die Kohlen hinaufbringt, bringen 
wir, das zeigt die Entwicklung, die wir in Thüringen und neuerdings auch in 
Schlefien erlebten, die Fabrikinduftrie mit hinauf. Und bauen wir Kleinbahnen 
aus jedem Ausgang der Grojzftadt hinaus! In den Vororten, die fich daraus 
entwickeln, haben wir Platz für Fabrik- und Werkftättenentwicklung in 
Menge. Und in der Gro(zftadt felbft fenken wir dadurch die Mieten. Wir werden 
die Hausinduftrie dadurch nicht vernichten, aber wir werden ihr das Waffer 
abgraben und fie in dem Mafze zurückführen, dafz fie die Zukunft einer fpätern 
Generation nicht mehr bedroht.“ 1 ) Diefer Gedanke Webers ift von mehrern 
neuern Sozialpolitikern, wie Sombart, Wilbrandt u. a., mit Begeifterung auf 
genommen und hat etwas fehr Sympathifches. Unterfcheiden wir den Vor- 
fchlag, foweiter ländliche und foweit ergrofzftädtifche Haus- 
indu ftriegebiete angeht. 
') W e b e r a. a. 0. 405.
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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