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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechstes Kapitel. Staatshilfe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

9' 
§ 2. Zur Gefchichte der Hausinduftriegefetzgebung 
131 
Übergriffe in Schranken weifen und die Ordnung herftellen hei|zt dann offenbar 
nicht Befugniffe der Familie und der Individuen an fich rei|zen; der Staat 
befeftigt in diefem Falle die Befugniffe der einzelnen, er zerftört fie nicht.“ J ) 
Tatfächlich find auch, je mehr der Kapitalismus feine Ausbeutungs- 
künfte auf Einzelftehende und Familien ausdehnt, die Gefetzgebungen mehr 
und mehr in die Familie eingedrungen. Die auftralifchen Kolonien haben den 
Betrieben, die lediglich Familienangehörige verwenden, eine Ausnahme- 
ftellung niemals eingeräumt. Die nordamerikanifchen Staaten, die gegen 
die Heimarbeit beftimmter Gewerbe Sondergefetze erlaffen haben, kommen 
mehr und mehr davon zurück, Familienbetriebe von den allgemeinen Normen 
auszunehmen. Nach der englifchen Gefetzgebung gelten viele, wenn auch nicht 
alle Arbeiterfchutzvorfchriften, die für Fabriken und Werkftätten erlaffen find, 
auch für häusliche Arbeitsftätten (domestic workshops). In Deutfchland galt 
lange als Regel, dafz Werkftätten, in welchen der Arbeitgeber ausfchliejzlich 
zu feiner Familie gehörige Perfonen befchäftigt, unter die Arbeiterfchutz- 
beftimmungen nicht fallen. Indes ift neuerdings durch das Kinderfchutzgefetz, 
durch Streichung von Abf. 4 des § 154 der Gewerbeordnung und endlich durch 
das Hausarbeitgefetz auch bei uns die Schwelle des Familienheiligtums über- 
fchritten. 
Die Frage, ob bei der Mindeftlohnfeftfetzung der Staat über feine Befugniffe 
hinausgehe, wird fpäter im Kapitel über die Lohnämter nach ihrer prinzipiellen 
Seite hin gewürdigt werden. 
§ 2. Zur Gefchichte der Hausinduftriegefetzgebung im 
Deutfchen Reiche * 2 ) 
Die Gewerbeordnung für den Norddeutfchen Bund berührte nur in einem 
Punkte die Hausinduftrie: fie ftellte hinfichtlich des T r u c k v e r b o t s (in 
§ 134, jetzt § H5) den Fabrikinhabern die Verleger und Faktoren und den 
Fabrikarbeitern diejenigen gleich, welche „außerhalb der Fabrikftätten für 
Fabrikinhaber oder für die ihnen gleichgeftellten Perfonen die in deren Gewerbe 
betrieb nötigen Ganz- oder Halbfabrikate anfertigen oder folche an fie abfetzen, 
ohne aus dem Verkaufe diefer Waren an Konfumenten ein Gewerbe zu machen“. 
Lange Zeit blieb diefe Beftimmung auch in der Gewerbeordnung für das 
Deutfche Reich die einzige, die den Heimarbeitern einigen Schutz gewährte. 
') Enzyklika Rerum novarum 20. 
2 ) Vgl. Reichstagsverhandlungcn; „Soziale Praxis“ in den verfchiedenen Jahr 
gängen ; M. Erzberger, Gefchichte des Heimarbeiterfchutzes im Reichstage 
1873—1906, in der „Sozialen Kultur“ XXVI (1906) 367; G. R o h m e r, Hausarbeit, 
gefetz, München 1912, Einleitung.
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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