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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechstes Kapitel. Staatshilfe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

138 
VI. Kap.: Staatshilfe 
indirekt, durch die Beftimmung betreffend die Lohnbücher, berührt worden 
war. 
Zu energifcherm und zielbewufzterm Vorgehen drängten den Reichstag 
verfchiedene Umftände. Es war nicht b!o(z der erfchütternde Eindruck der 
Berliner Heimarbeitausftellung, der ein ähnliches, von Sozialdemokraten 
ins Leben gerufenes Unternehmen nebft einem (faft ausfchliejzlich fozialdemo- 
kratifchen) Heimarbeiterfchutzkongrefz 1904 vorausgegangen war. Auch die 
nationalökonomifche Wiffenfchaft hatte (“ich in den letzten Jahren fehr ein- 
gehend mit der Hausinduftrie und ihrer Reform befchäftigt. Insbefondere hatten 
angefehene Spezialforfcher aus dem fchier unentwirrbaren Knäuel diesbezüg 
licher gefetzgeberifcher Vorfchläge die Lohnfrage als den Kern der Sache heraus- 
gelöft und dement fprechend ihre Forderungen formuliert. Der Gewerkverein 
der Heimarbeiterinnen Deutfchlands (feit Oktober 1900) [teilte ein gut ent 
wickeltes und begründetes Mindeftprogramm für den gefetzlichen Heimarbeiter- 
fchutz auf, worin die Lohnfrage auch mehr und mehr in den Vordergrund 
rückte. Ein hervorragendes Verdienft gebührt auch der Gefellfchaft für Soziale 
Reform, deren Vorftand mit wärmftem Intereffe fich der Heimarbeiterfache 
annahm. Indem vorzüglichen Organ der Gefellfchaft, der „Sozialen Praxis“, 
erfchienen fortgefetzt fehr gediegene Artikel (meift aus der Feder des Redak 
teurs, Prof. Francke), die immer wieder mit ftärkftem Nachdruck gefetzlichen 
Heimarbeiterfchutz forderten, aus der unüberfehbaren Menge von Vorfchlägen 
das Befte prüfend auswählten und gangbare Wege vorzeichneten. Außerdem 
hatte fich innerhalb der Gefellfchaft ein Ausfchu(z gebildet, der aus Parlamen 
tariern der verfchiedenen Parteien, Unternehmern und Vertretern der Wiffen 
fchaft beftand und fich mit der gefetzlichen und aufzergefetzlichen Reform 
der Hausinduftrie eingehend befchäftigte. Zu den vorliegenden diesbezüglichen 
Gefetzentwürfen nahm der Ausfchufü Stellung in R folutionen, die dem Reichs 
tage zugefandt wurden. Die internationale Konferenz für gefetzlichen Ar- 
beiterfchutz, zu der die Gefellfchaft für Soziale Reform ihre Delegierten ent- 
fandte, betonte feit 1904 in der alle zwei Jahre ftattfindenden Verfammlung 
mit gefteigertem Nachdruck die Notwendigkeit eines ftaatlichen Eingreifens 
in die Arbeiterverhältniffe der Hausinduftrie, und empfahl fchliejzlich (1908 
in Luzern und 1910 in Lugano) die Einführung von Lohnämtern nach eng- 
lifchem Mufter. 
Das durch die Heimarbeitausftellung erregte Mitleid, aber auch der ehrliche 
Wille zur Reformarbeit kam alsbald zum Ausdruck in zwei Anträgen. 
Auf Anregung des Abgeordneten Dr. Hitze brachten Vertreter faft 
fämtlicher bürgerlichen Fraktionen am 16. März 1906/i
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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