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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechstes Kapitel. Staatshilfe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

156 
V!. Kap.: Staatshilfe 
ficherte; fie werden nicht mehr mangels des notwendigen Mietgeldes mit Woh 
nungen fürliebnehmen, die allen fittlichen und gefundheitlichen Forderungen 
Hohn fprechen, fie werden nicht mehr ihre eigne Arbeitskraft wie diejenige 
von Frau und Kind über Gebühr bei Tag und Nacht ausnützen, auch nicht mehr 
zu bedenklichen Nebenerwerben ihre Zuflucht nehmen; das von der übrigen 
Arbeiterfchaft fo fehr gefürchtete Unterbieten der Arbeitslöhne hört auf, fo- 
bald der Heimarbeiter nicht mehr gezwungen ift, „um jeden Preis feine Ar 
beitskraft auf dem Markte loszufchlagen“. Kurz: eine angemeffene 
Lohnregelung fchneidet die fchädlichen Auswüchfe 
der Hausinduftrie ab und erhält die letztere in jenem 
Umfange und jener Verfaffung, wie es im Volkswirt- 
fchaftlichen und Einzelintereffe wünfchenswert er- 
f c h e i n t. 
Eine allgemeine Lohnhebung für die Hausinduftrie ift daher vor allem 
zu verfuchen: eine Aufgabe, die jeder, der die Gefchichte der Arbeiterkoalition 
im verfloffenen Jahrhundert überfchaut, am liebften einer freilich meiftens 
noch neu ins Leben zu rufenden gewerkfchaftlichen Organifation der Heim 
arbeiter zuweifen möchte. Ihr Streben müfzte vornehmlich dahin gehen, 
mehr durch kluges Unterhandeln als durch maffenhafte, die ganze Volks- 
wirtfchaft erfchütternde Ausftände die Löhne der Hausinduftrie auf ein an. 
gemeffenes Niveau zu heben. Das einfachfte Mittel, um zu diefem Ziele zu 
gelangen, wären jedenfalls dieLohntarifgemeinfchaften, d. h. 
Kollektivverträge von Gruppen von Unternehmern und Arbeitern, durch welche 
ftabile Löhne auf eine beftimmte Zeit feftgelegt werden. 
Lohntarife aufzuftellen, die beiden Teilen, dem Unternehmer wie 
der Arbeiterfchaft, genehm find, ift unter allen Umftänden eine fchwierige 
Aufgabe, die viel Ruhe und Befonnenheit, aber auch eine klare Einficht in die 
Marktlage und die Verbefferung der Arbeitsmittel wie der Arbeitsleiftungen 
erfordert. Für die Hausinduftrie die Löhne zu tarifieren, ift aber erft recht 
fchwer, da cs fich hier vielfach um die Produktion von rafch wechfelnden 
und rafch alt werdenden Modeartikeln h ndelt, deren Wert von der Nach 
frage auf dem Markte wie von der fortfehreitenden Technik aufs innigfte be 
rührt wird. Die Lohntarife müfzten daher hier vor allem fehr fein ausgearbeitei 
und gefchmeidige und biegfame Inftrumente fein, die fich jeder Änderung 
auf dem Weltmärkte und den Fortfehritten der Technik glatt anzupaffen 
imftande wären. 
Trotz aller Schwierigkeiten fehlen die Lohntarife auch in der Heimarbeit nicht 
ganz (fiche unter Abfchnitt „Gewerkvereine“). Der am völlendetften ausgearbeitete
	        

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Export Debenture Plan. Gov. Pr. Off., 1928.
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