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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechstes Kapitel. Staatshilfe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

§ 3. Das heute geltende Recht 
163 
und fozialen Typen umfchlie|zt, vom Böfen fein würde. Damit ift auch der 
Ruin von Taufenden von Exiftenzen, der die unvermeidliche Folge eines harten 
plötzlichen Eingreifens der Gefetzgebung fein würde, verhütet. 
Nun ift es Sache der ausführenden Behörden, der Auf fichtsbeamten und 
auch der Berufsorganifationen, auf dem neu gefchaffenen Boden des Gefetzes 
zu verfuchen, was zu erreichen ift. Der wahre Wert der Neufchöpfung wird 
dann nicht lange verborgen bleiben. An feinen Früchten wird man das 
Gefetz erkennen. 
2. Unter den Begriff des Hausarbeiters im Sinne des Gefetzes vom 
20. Dezember 1911 fallen nicht folche Hausgewerbetreibende, die ihrerfeits in 
ihren Werkftätten oder Arbeitsftuben Lohnarbeiter befchäftigen, ebenfo nicht 
diefe Lohnarbeiter, oder wie man fie nennt, die hausgewerblich Befchäftigten, 
die hausinduftriellen Gehilfen. 
Sind nun die Verhältniffe diefer beiden Gruppen durch keine Arbeiterfchutz- 
ma(znahmen geregelt? Schon früher hatte die Gewerbeordnung mehrere 
gefetzliche Beftimmungen auf fie ausgedehnt, allerdings in verfchiedener 
Weife. *) 
Beginnen wir mit den hausinduftriellen Gehilfen. Die 
Gewerbeordnung kennt diefe Gruppe unter diefem oder einem ähnlichen 
Namen zwar nicht. Allein es ift nicht anzunehmen, da|z diejenigen, die im 
Betriebe von hausinduftriellen Gewerbetreibenden befchäftigt werden, eine 
andere Stellung einnehmen follen als die ,,gewerblichen Arbeiter (Gefellen, 
Gehilfen)“, welche die Gewerbeordnung Tit. VH anführt. Die Vorfchriften 
der Abfchnitte 1 und II von Tit. VII GO über die Freiheit des Arbeitsvertrags, 
die Sonntagsruhe, die Befchäftigung Jugendlicher, die Zeugniffe, das Truck 
verbot, den Fortbildungsfchulbefuch, den Schutz der Gefundheit und Sittlich, 
keit der Arbeiter (§ 105—120 e), ferner die Vorfchriften, welche die all 
gemeinen Verpflichtungen der Gehilfen gegen ihre Arbeitgeber, die Kündigung 
und die Entfchädigungspflicht für Kontraktbruch regeln (§ 121—124 a), 
gelten deshalb auch für die Hilfsperfonen der Hausgewerbetreibenden. 
Anders verhält es fich mit den Beftimmungen über die Arbeitsordnungen 
(§ 133 h—134 h) und den Beftimmungen über Schutz der Kinder-, Frauen- 
und Jugendlichenarbeit (§ 135—139 aa). Diefe galten bis 1908 nur für Fa 
briken. Nach der Novelle vom 28. Dezember 1908 jedcch gelten die erftern 
(über Arbeitsordnungen) für Betriebe, in denen in der Regel mindeftens 20 
Arbeiter befchäftigt find, und die letztem (über Kinder-, Frauen- und Jugend- 
J ) Vgl. W. Kahler, Materialien zur Beurteilung der rechtlichen Stellung der 
Hausinduftrie in Deutfchland, Sehr. d. V. f. S. 8~1; Reichsarbeitsblatt 1906, 328 ff. 
11*
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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