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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechstes Kapitel. Staatshilfe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

§ 4- Lohnämter 
189 
Und felbft wenn durch Ermittlung des Lohnamts einwandfrei feftge("teilt 
würde, daß auch die berufs- und ortsüblichen Löhne anftändiger Firmen den 
notwendigen Lebensbedarf der Arbeiter nicht decken, wenn alfo auch für diefe 
Firmen eine Lohnerhöhung notwendig wäre, auch dann wäre die Pofition des 
Gewerbes auf dem Markte noch nicht gleich verloren: Preiskonventionen der 
Unternehmer, zollpolitifche Maßnahmen könnten Löhne und Gewerbe heben. 
Falls aber fich heraus ("teilt, daß eine induftrie ihre Stellung auf dem Welt 
märkte nur halten kann unter der Bedingung unzureichender Arbeitslöhne, fo 
wäre nationalökonomifch und ethifch das Urteil über fie im gleichen Sinne ge 
fällt. Nationalökonomifch: Der Export, der mit den billigen Waren zugleich 
Volkskraft und Volksgefundheit, Kinder- und Familienglück und Frauenehre 
ausführt, verfchuldet eine andauernde paffive Bilanz für das Land. Da gehen 
Güter verloren, ohne die eine Volkswirtschaft fich nicht erhalten kann. Kein 
von außen einftrömendes Gold kann fie erfetzen. Jedes Volk und jedes Land 
wird auf folchen Handel verzichten. Die Ethik urteilt ebenfo : Eine Induftrie, 
die auf unzureichenden Löhnen bafiert ift, verübt Auswucherung im fchlimmften 
Sinne, begeht fortwährend fchweres Unrecht an einer armen Menfchenklaffe 
und indirekt am ganzen Volke, und hat ihr Exiftenzrecht darum verwirkt. 
Die Stellung der Induftrie auf dem Weltmarkt ift ganz gewiß zu be 
achten, wenn die Löhne geregelt werden follen. Dajz aber nicht in allen Export- 
induftrien infolge einer Lohnerhöhung gleich Schlimmes zu befürchten ift, 
zeigt die gegenwärtige Lage der am Export hauptfächlich beteiligten Haus- 
induftrien. Es find dies die Konfektion, die Herftellung von Spitzen und 
Stickerei und die Spielwareninduftrie. Von diefen fteht die Spielwaren- 
induftrie fo gut wie konkurrenzlos da. Einer ftarken Konkurrenz anderer 
Länder auf neutralen Märkten begegnet die Stickerei und Spitzeninduftrie, 
die fich gegen Frankreich, die Schweiz, Öfterreich und Großbritannien als 
Mitbewerber wehren muß. Auch der deutfehe Anteil der Blufenfabrikation 
geht auf dem Weltmarkt gegenüber England, Öfterreich und Frankreich zurück. 
Die übrigen Zweige derdeutfehen Kleider- und Wäfchekonfektion haben jedoch 
weniger mit einer Konkurrenz anderer Völker auf neutralen Märkten, als mit 
wachfender Eigenproduktion wichtiger Beftimmungsländer zu rechnen. Vor 
alKm geht Großbritannien mehr und mehr zur Selbftfabrikation befferer Kon 
fektionswaren über. J ) 
Technifche Schwierigkeiten, ja Unmöglichkeiten follen der Feft- 
fetzung von Minimallöhnen entgegenftehen. Gerade die Heiminduftrien — 
fo heißt es — ftellen Produkte her, die fo mannigfaltig und dem Wechfel 
*) Vg!. üaebel, Die Heimarbeit 229 ff.
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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