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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechstes Kapitel. Staatshilfe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

Türkenkriege u. spanischer Erbfolgekrieg; Osterreich europ. Großmacht. 569 
Februar 1703 von Straßburg auf, nahm Kehl, drang durch 
die Schwarzwaldpässe, ohne von der Reichsarmee aufgehalten 
zu werden, und vereinigte sich am 9. Mai bei Tuttlingen an 
der Donau mit dem bayrischen Heere. 
Gern wäre nun Villars geraden Weges nach Wien weiter⸗ 
marschiert. Aber Max Emanuel von Bayern vermochte ihn, 
der nächsten Beute zustrebend, des weiteren auch berechtigt durch 
den Vereinigungsplan mit dem italienisch-französischen Heere, 
die Eroberung Tirols als nächstes Ziel zuzulassen. So machte 
er denn im Donautale Halt, während die Bayern in Tirol 
eindrangen. Und nun begab sich, was als fast naturgemäßer 
Ausgang aller Feldzüge in Tirol erscheinen muß. Die Bayern 
stießen das breite Inntal hinauf rasch bis Innsbruck vor; am 
2. Juli hielt Max Emanuel seinen Einzug in der Landes— 
hauptstadt. Dann aber begannen eigentlich schon die Schwierig— 
keiten. Zwar gelangten die Bayern noch bis zum Brenner; 
als aber die Franzosen von Süden her ihnen nicht sofort die 
Hand reichten, erhob sich allenthalben das Bauernvolk der Täler 
und Berge. Denn nicht vergebens war hier, auf Urboden 
gleichsam, mit alter Bauernfreiheit auch alter Bauernsinn er⸗ 
halten geblieben. Das Landgeschrei war noch kein leeres Wort 
und der Landsturm kein organisationsloses Altertum. Und so 
fanden die Franzosen, als sie endlich vom Gardasee aufbrachen, 
io erbitterten Widerstand, daß sie nicht über Trient hinaus⸗ 
gelangten. Kehrten sie aber alsbald um, so waren dafür noch 
mehr die Nachrichten von jenseit der Berge maßgebend, wo 
es den Bayern inzwischen um vieles schlimmer ergangen war. 
Vom Oberinntal her, wo Martin Stertzinger, der Pfleger von 
Landeck, das Volk aufrief, war hier ein wütender Aufstand 
über das Land hingegangen und hatte die Eindringlinge hinweg— 
gefegt. Nach harten Kämpfen war schon Ende Juli Innsbruck 
von den Kaiserlichen wiedergewonnen worden; von der verderben⸗ 
bringenden Vereinigung von Bayern und Franzosen über den 
Brenner konnte keine Rede mehr sein: ein erstes Mal hatte 
Tirol, nur von sich aus handelnd, dem Hause Habsburg 
Osterreich und die Kaiserkrone gerettet.
	        

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Die Hansestädte Und Die Kontinentalsperre. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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