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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

§ 1. Gewerk vereine 
die übrigen wenig oder gar nicht, fo daß die Gefamtzahl der in den chriftlichen 
Gewerkfchaften organifierten Heimarbeiter (einfchliefzlich des Gewerkvereins 
der Heimarbeiterinnen) fich ungefähr auf 13 000 beläuft. 
Seitens der freien Gewerkfchaften liegen keine Erhebungen vor. 
Nach den ftarken Mitgliederbeftänden zu urteilen, ift es ficher nicht zu hoch 
gegriffen, wenn 20- bis 25 000 freigewerkfchaftlich organifierte Heimarbeiter 
angenommen werden. Sehr viel Heimarbeiter find in dem Tabakarbeiterverband 
anzutreffen. Im Deutfchen Metallarbeiterverband find von den Heimarbeitern 
der Solinger Kleineifeninduftrie 2500 bis 5000 organifiert. Im Holzarbeiter 
verband find Gewerbe organifiert, die viel Heimarbeit enthalten: Knopfdreherei, 
Spielwarenfabrikation, Korbmacherei, Korkfehneiderei u. a. Zum großen 
Teil aus Heimarbeitern und Heimarbeiterinnen fetzt fich der Verband der 
Blumenarbeiter zufammen, der allerdings noch klein an Zahl ift. Endlich 
ftecken ficher in den Zahlen der Schneider, Schuhmacher, Lederarbeiter 
und Portefeuiller viele Heimarbeiter, die auch oft in die Tarife einbezogen 
find. 
Der VerbandderkatholifchenArbeitervereinefSitz 
Berlin), dem bekanntlich die Fachabteilungen eingegliedert find, zählt 
mehrere taufend Hausweber unter feinen Mitgliedern in Schlefien, Thüringen 
und Sachfen, außerdem eine Anzahl Zigarrenarbeiter auf dem Eichsfelde. 
Wie viele von diefen in den Fachabteilungen organifiert find, war nicht zu er 
mitteln. Es dürften nach der fehr geringen Zahl der Fachabteilungsmitglieder 
überhaupt nur außerordentlich wenige fein. Der Verband hat fich redlich 
bemüht, der fehr gedrückten Lage der Hausweber aufzuhelfen, teils durch 
Infzenierung von Lohnbewegungen, teils durch Eingaben bei der Regierung, 
und hat auch Erfolge erzielt, wie in Katfcher und Reichenbach. 
Die verfchiedencn Berufsorganifationen, die Heimarbeiter in ihren Reihen 
zählen, haben im Laufe der Jahre energifch nach einer Regelung und Beffer- 
ftellung der Arbeiterverhältniffe geftrebt und beachtenswerte Erfolge erzielt, 
namentlich durch T a r i f v e r e i n b a r u n g e n, die als die befte Frucht 
gevyerkfchaftlicher Arbeit befondere Beachtung verdienen. 1 ) Mehrere Tarife, 
wie die vom Gewerkverein der Heimarbeiter und von den Bergifchen Band- 
wirkermeiftern, wurden bereits erwähnt. Außerdem gibt es eine Anzahl 
von Tarifen, die, meiftens durch freie Gewerkfchaften abgefchloffen, Werk- 
ftätten- und Heimarbeiter gleichzeitig umfaffen. Die umfaffendften Tarife diefer 
Art weift das Schneidergewerbe auf. Es beftehen auch genaue Angaben über 
die Zahl der Heimarbeiter, die diefen Tarifen unterftehen. In der Herrenmaß- 
J ) Vgl. K. 0 a e b e I, Die Heimarbeit 84 ff-
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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