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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

§ 2. Genoffenfchaftcn 
215 
i 
Heimarbeiter aber können in ihrem Heim, wie bisher, weiter arbeiten und 
brauchen nicht, was fie häufig fürchten, ihre Freiheit in einer Fabrik zu be 
graben. Freilich ift eine Produktion, bei der die Arbeiter felbft auf dem Wege 
der Genoffenfchaft den Abfatz beforgen, keine Hausinduftrie im eigent 
lichen Sinne des Wortes mehr. Der „kaufmännifche Kopf“ ift ihr abgefchlagen. 
Der Name „reine Hausinduftrie“, den Alfred Weber für diefe Betriebsform 
wählt, fcheint darum nicht zutreffend; es ift viel mehr genoffenfchaftlich orga- 
nifiertes Handwerk als Hausinduftrie. 
Wenn nun aber diefer fcheinbar verlockende Vorfchlag wenig durchgeführt 
wurde, fo legt das die Vermutung nahe, daß eine genoffenfehaft- 
liche Organifation doch nur unter ganz beftimmten Voraus 
fetzungen eine Befferftellung der Heimarbeiter herbeiführen kann. Vor 
allem darf die Fabrik die handwerksmäßige Herftellung der Waren, um die 
es fich handelt, noch nicht ganz konkurrenzunfähig gemacht haben. Es müffen 
alfo Gewerbezweige fein, die einftweilen überhaupt von der Fabrik 
konkurrenz nicht betroffen find, wie Holzfchnitzerei, Korb 
flechterei, Korkfehneiderei u. a., oder aber es müffen Qualitäts- 
produkte fein, durch welche die Hausinduftriellen mit einer allerdings 
verfeinerten Technik und Gefchicklichkeit vor der Fabrik einen Vorfprung 
gewinnen. Die Vorausfetzung von Qualitätsprodukten macht es aber auch der 
Genoffenfchaft zur Pflicht, für Vervollkommnung der Technik unter ihren Mit 
gliedern Sorge zu tragen durch Bereitftellung motorifcher, namentlich elektri- 
fcher Kraft, durch Befchaffung verbefferter Werkzeuge, durch ftrenge Kon 
trolle der Qualität der abgelieferten Produkte, befonders aber durch Ein 
richtung bzw. Befuch von Fachfchulen. Zumei ft gehen indes diefe Bcftrebungen 
zur technifchen Hebung der Hausinduftrie von Außenftehenden aus und werden 
darum beffer in anderm Zufammenhange behandelt. Aufgabe der Genoffen- 
fchaften bleibt es aber auch dann, die Nutzbarmachung diefer Hilfsmittel zu 
fördern. 
Gefchieht dies nicht, wird die Fabrik der Hausinduftrie jegliches Abfatz- 
gebiet vorwegnehmen. Eine Rettung ift dann nur noch möglich, folange von 
vornherein ein fefter Kreis von Abnehmern gefichert ift, wie fich dies nament 
lich bei den Handwebervereinen in Thüringen und Schlefien zeigt. Ganz all 
gemein gilt als weitere Vorausfetzung für das Gedeihen einer Genoffenfchaft, 
daß der Abfatz nicht zu weit verzweigt ift und nicht zu 
hohe Anforderungen an den Weitblick und die kauf 
männifche Tüchtigkeit der G e n o f f e n f c h a f t s I e i t e r 
ft eilt. Es muß fich um ein leicht überfehbares, allerdings auch nicht zu eng
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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