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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

§ 2. Genoffenfchaften 
219 
räumlich zufammengeführten, wenn auch nicht demfelben Betrieb zugehörigen 
Arbeiter hätten freilich eine neue Laft zu tragen in der Zahlung der Miete für 
den Arbeitsraum, die aber durch eine Reihe von Vorteilen aufgehoben würde. 
Die hygienifchenundkulturellenNachteile, welche die Arbeit 
in der eignen Wohnung für die ganze Familie bedeutet, wären befeitigt; der 
Forderung eines feften Lohntarifs könnte von den in den Zentralwerkftätten 
räumlich vereinigten Heimarbeitern ihren Verlegern gegenüber mehr Nach- 
druck gegeben werden. 
Indes fanden folche gemeinfame Arbeitsftellen in Deutfchland wenig An 
klang. Bittmann führt nur die der Spankorbflechter zu Schlageten im Albtal 
und die der Schnefler in Hundsbach, Amt Bühl in Baden, an.*) Erftere wird 
vom Bürgermeifter geleitet, nur die letztgenannte wurde von einer „Schnefelei- 
gefellfchaft“ benutzt, die zugleich Einkauf des Rohmaterials und teilweife den 
Abfatz beforgte, aber inzwifchen wieder eingegangen ift. Dagegen findet fich 
wohl eine Anzahl Filialwerkftätten von den Arbeitgebern errichtet, für Per- 
fonen, die für regelmäßige Fabrikarbeit nicht zu haben find und in ihrem Hei 
matsorte gewerbliche Befchäftigung wünfehen. Sozial — aber nicht gewerbe 
rechtlich — ftehen fie der Hausinduftrie näher als dem gcfchloffenen Be 
triebe (Bittmann). 
Doch nicht nur auf dem Lande, wo landwirtfchaftliche Nebenarbeit 
mehr an das eigne Haus feffelt, auch in Städten, wie München, Bern, 
Zürich, entfprachen die Zentralwerkftätten trotz vielfacher Unterftützung 
aus öffentlichen Mitteln den gehegten Erwartungen nicht. Es verfchwindet 
eben gerade der Vorteil, den die Heimarbeit gegenüber der Fabrik und Werk- 
ftatt bietet, faft gänzlich. Die Heimarbeiterinnen, die neben der Arbeit ihre 
Pflichten im Haushalt wahrnehmen wollen, können fich zum Aufenthalt in 
gemeinfamen Arbeitsräumen kaum entfchliejzen. Aber auch viele männliche 
Arbeiter werden die meift geregelte Arbeitszeit, die oft zeitraubenden Wege 
zur Zentralwerkftätte viel mehr als eine Laft denn einen Nutzen empfinden. 
Eine eigne Stellung nehmen die genoffenfchaftlichen Wcrkftätten ein, wie fie 
fich z. B. in der öfterreichifchen Kleineifenhausinduftrie vorfinden. Sie liefern 
zumeift den der Werkgenoffenfchaft angehörenden Hausinduftriellen die Halb 
fabrikate, ftcllen ihnen ihre Einrichtung zur Verfügung, verfertigen auch gang 
bare Artikel, die in der Hausinduftrie nicht herzuftellen find, um den Gefamt- 
abfatz der Genoffenfchaft dadurch zu erhöhen. Sie bilden ein ausgefprochencs 
Bindeglied zwifchen den Rohftoff- ufw. Genoffenfchaften und den Produktiv- 
genoffenfehaften. 
*) Bittman n, Hausinduftrie und Heimarbeit 517. 532 ff; d e r f e I b e, Haus- 
induftriepflege, Wien 1909, 221 f.
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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