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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

230 
VIII. Kap.: Hilfe von aujzenftehenden Kreifen 
Ähnliches gilt, vielleicht noch in erhöhtem Ma|ze, von den Schauwerk, 
ftätten. In London hatte man fchon läng ft geplant, der Heimarbeitaus- 
ftellung durch „lebende Modelle“ eine neue Anziehungskraft zu geben. So fah 
man dort drei Frauen, von denen eine ihr drei Wochen altes Baby mit fich hatte, 
mit Herftellung von Zündholzfchachteln befchäftigt; ein alter, nahezu er 
blindeter Mann half feiner Frau beim Zufammenftellen künftlicher Blumen 
ufw. In Frankfurt zog die primitive und doch fo hochintereffante Arbeitsweife 
des Töpfers das Augenmerk vieler Befucher auf fich; aufzer ihm fah man den 
Holzfchnitzer, den Weber, die Filetftickerin an der Arbeit. Aber all diefe 
Menfchen find aus ihren täglichen Verhältniffen herausgeriffen, die ihnen fonft 
das Leben fo fauer machen; die Schauwerkftätte im Ausftellungsraum, und 
wäre fie auch noch fo eng, hat mit der Schwitzbude daheim und ihrem Drum 
und Dran nicht viel Ähnlichkeit. 
Photographien und Schauwerkftätten möchten wir aber auf einer Heim- 
arbeitausftellung nicht ganz entbehren. Sie erhöhen den Reiz der Ausftellung, 
ergänzen durch ähren konkreten Anfchauungsunterricht das Bild der Heim 
arbeit namentlich nach der technifchen Seite hin; aber zur Erforfchung der 
fozialen Lage der Heimarbeiter ift ihr Wert ein begrenzter. 
Es ift nach den Erfahrungen der letzten Jahre über allen Zweifel erhaben: 
die Heimarbeitausftellungen haben ihren urfprüng- 
Iichen Zweck erreicht; fie haben die Kunde von der Heimarbeit 
und ihrem Elend in weite Kreife hinausgetragen und haben das Intereffe auch 
für diefen meift in tiefer Verborgenheit ein kümmerliches Dafein friftenden 
Zweig der Volkswirtfchaft geweckt. Es ift doch kein Zufall zu nennen, dafz 
man jetzt allgemein mehr von der Heimarbeit fpricht und fchreibt, da|z in den 
verfchiedenen Parlamenten Gefetzentwürfe zur Reform der Heimarbeitsverhält- 
niffe vorliegen. Es ift auch kein Zufall, da(z Konfumentenorganifationen 
mehr und mehr ins Leben treten, die durch Belehrung und organifchen Zu- 
fammenfchlufz der Käufer einen Druck ausüben wollen auf die Firmeninhaber 
zugunften ihrer Heimarbeiterinnen. Sind diefe Organifationen in den ver 
fchiedenen Ländern bereits doch fo weit erftarkt, da(z im Herbft 1908 ein inter 
nationaler Kongreß der Konfumentenligen in Genf ftattfinden konnte. All 
diefe Reformarbeiten wären gewifz nicht in folchem Umfange aufgenommen, 
hätten nicht die Heimarbeitausftellungen das Heimarbeiterelend aus der Ver 
borgenheit ans Licht gezogen. 
Auch die Wirtfchaftswiffenfchaft wird durch die Heim 
arbeitausftellungen ftets bereichert, fowohl die t h e o r e t i f c h e, die auf 
eine möglichft genaue und forgfältige Durchforfchung der wirtfchaftlichen
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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