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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

234 
VI. Kap.: Hilfe von au|zenftehenden Kreifen 
V 
Die Vereinigung entwarf außerdem „das Ideal eines guten Haufes“, 
d. b. eines Haufes, in welchem die Wünfche der Vereinigung bezüglich des 
Lohnes, der Arbeitszeit, des Gefundheitsfchutzes für die Angeftellten und 
Befchäftigten erfüllt wurden. Die Gefchäftshäufer, die diefe Bedingungen 
annahmen und von einem Komitee der Vereinigung fich kontrollieren lie(zen, 
wurden als gute Häufer auf die „wei)ze Lifte“ gefetzt, und nur bei ihnen zu 
kaufen wurde den Mitgliedern der Vereinigung zur Pflicht gemacht, allen 
Einwohnern Neuyorks angelegentlich empfohlen. 
In vielen Kaufläden hatten die Konfumenten auf diefe Weife Wandel 
gefchaffen, und die Verkäuferinnen namentlich wufzten ihnen Dank dafür. 
Nun drangen fie, den Produktionsweg aufwärts verfolgend, in die Produktions- 
ftätten vor und fuchten auch hier für die Arbeiterinnen, und namentlich für 
die Heimarbeiterinnen günftige Bedingungen zu erzielen. Im Jahre 1896 
erklärte die Konfumentenliga es als ihr Beftreben, „die Lage der Arbeiterinnen 
und Verkäuferinnen fowie der übrigen weiblichen Befchäftigten innerhalb und 
außerhalb der Läden, in den Werkftätten und Fabriken von Neuyork zu ver- 
beffern und ihre hygienifche und moralifche Wohlfahrt zu fiebern“. 
Die Fabrikanten und Verleger, die auf die Abfichten der Liga eingingen 
und nunmehr unter beffern Bedingungen arbeiten Iiejzen, erhielten die Ver- 
günftigung, die bei ihnen hergeftellten Waren mit einer von der Liga veraus 
gabten Marke (label) zu kennzeichnen. Die Gefchäftshäufer, die auf der weijzen 
Lifte ftanden, waren allmählich genötigt, nur mit folchen Vorräten ihre Räume 
zu füllen, die mit dem label verfehen waren; bald las man in den Zeitungen 
wie in den Schauläden von Neuyork Anzeigen wie folgende: „Von zufriedenen, 
reinlichen, gutbezahlten Leuten gemacht. — Kein graufiges Lied vom Hemde 
mit hineingenäht. — Gefund, keine Hausinduftrie“ u. ä. 
Auf Grund folcher Beftrebungen haben fich in den verfchiedenen Staaten 
der Union mehr als 50 Konfumentenvereinigungen gebildet, die zu einer 
national consumers Ieague verbunden find. Das arnerikanifche Beifpiel wurde 
zunächft nachgeahmt in Frankreich von der ligue sociale d’aeheteurs, dann 
durch die Schweizer Soziale Käuferliga und endlich in Deutfchland durch 
den Deutfchen Käuferbund. 
Der Deutfche Käuferbund wurde am 25. Februar 1907 in Berlin 
als Nachwirkung der Berliner Heimarbeitausftellung gegründet. 1 ) Nach dem 
*) Im März 1912 war die Zahl der Einzelmitglieder des Deutfchen Käuferbundes 
auf 1062 in 10 Ortsgruppen geftiegen, außerdem waren ihm 39 Vereine mit insgefamt 
261 000 Mitgliedern angefchloffen. Ortsgruppen beftehen jetzt in Berlin, Braun- 
fchweig, Düffeldorf, Frankfurt a. M„ Freiburg, Malle, Hamburg, Königsberg, Leipzig, 
Wiesbaden. Die Hauptgefchäftsftelle befindet fich in Berlin-Friedenau, Rubensftr. 22. 
Als Verbandsorgan erfcheint feit 1911 viermal im Jahre der „Käuferbund“.
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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