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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

Anlagen 
277 
§ 26. Mit Geldftrafe bis zu 30 M. werden Arbeitgeber beftraft, welche es unter 
laßen, den durch § IO für fie begründeten Verpflichtungen nachzukommen. 
§ 27. Mit Geldftrafe bis zu 20 M. wird beftraft: 
1. wer entgegen der Beftimmung des § 11 Abf. 1 ein Kind in Befchäftigung nimmt 
oder behält; 
2. wer der Beftimmung des § II Abf. 3 in Anfehung der Arbeitskarten zuwider 
handelt. 
§ 28. Die Strafverfolgung der im § 24 bezeichneten Vergehen verjährt binnen 
drei Monaten. 
§ 29. Die Beftimmungen des § 151 GO finden Anwendung. 
VI. Schlufzbeftimmungen 
§ 30. Die vorftehenden Beftimmungen ftehen weitergeher.den landesrechtlichen 
Befc'nränkungen der Befchäftigung von Kindern in gewerblichen Betrieben nicht 
entgegen. 
§ 31. Diefes Gefetzt tritt mit dem I. Januar 1904 in Kraft. 
Anlage VIII 
Englifches Gefetz betreffend Lohnämter (Trade Boards) 1909 
Zufammenfaffung der hauptfächlichften Beftimmungen 
(Die Zufammenfaffung erfolgte durch das englifche Handelsmin:fierium und ift 
hier wörtlich überfetzt.) 
Diefes Gefetz findet auf folgende Gewerbe Anwendung: 
1. Fertige, en gros befteilte Schneiderarbeiten, 
2. Papierfchachtelfabrikation, 
3. Erzeugung von Spitzen und Netzwerk mit Mafchinenbetrieb fowie Verbeffe- 
rungs- und Stopfarbeiten für Uerftellung von Spitzengardinen, 
4. gewiffe Arten von Kettenerzeugung. 
Durch Regierungsbefchlu|z (Provisional Order) kann diefes Gefetz auch auf 
andere Gewerbe ausgedehnt werden (I). 
Das Handelsminifterium (The Board of Trade) foll, wenn tunlich, ein Lohnamt 
(Trade Board) einfetzen für jedes Gewerbe (oder für jeden Zweig eines Gewerbes) 
und zu deffen Konftituierung die nötigen Verordnungen erlaffen (II 1). 
Den Lohnämtern liegt es ob, Minimal-Zeitlohnfätze feftzufetzen; auch können 
fie, wenn es ihnen gut fcheint, allgemeine Minimal-Stücklohnfätze beftimmen (IV I). 
Nach je drei Monaten müffen fie über die Lohnfätze, die fie feftftellen wollen, Bericht 
erftatten und etwaige Einwürfe dagegen anhören (IV 2). Nach fechs Monaten treten 
diefe Lohnfätze in Kraft, wenn nicht das Ffandelsminifterium eine längere Frift 
anberaumt (makes an Order of Suspension) (V). 
Wo der a 11 g e m e i n e Minimal-Stücklohn nicht befteht, fondern blofz der Minimal- 
Zeitlohn, ift das Lohnamt verpflichtet, auf Wunfch des Arbeitgebers für feine Arbeit 
nehmer einen befondern Minimal-Stücklohn feftzufetzen (IV 5). 
Nach den obigen Lohnbeftimmungen ift es alfo dem Arbeitgeber anheimgeftcllt, 
ob er Stücklöhne oder Zeitlöhne zahlen will. Entfcheidet er fich für Stücklöhne, fo 
mujz er, wenn fie eingeführt find, Minimal-Stücklöhne bezahlen (VI und VIII a), 
find fie aber nicht eingeführt, fo wird angenommen, dafc er geringere Löhne gibt, als 
der Minimaltarif verlangt, wenn er nicht zeigen kann, dafz im gegebenen Falle die
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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