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Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

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Bibliographic data

fullscreen: Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

Monograph

Identifikator:
1747798770
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120203
Document type:
Monograph
Author:
Ottel, Klemens http://d-nb.info/gnd/1024837165
Title:
Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
Edition:
2. neubearb. Aufl.
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 324 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Einführung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
  • Title page
  • Contents
  • Einführung
  • I. Mass- und Wertfeststellung im Warenverkehr
  • II. Die Instrumente des kaufmännischen Kreditverkehrs
  • III. Der kaufmännische Nachrichten- und Güterverkehr
  • IV. Die Währungen and Devisennotierungen
  • V. Die Subjekte des wirtschaftlichen Verkehrs
  • VI. Das Warengeschäft
  • VII. Die Organisation des Überseegeschäftes
  • VIII. Das Bankgeschäft
  • IX. Marktorganisationen
  • Sachregister

Full text

172 DIE TECHNIK DES WIRTSCHAFTLICHEN VERKEHRS 
Neben diesen beiden Inkongruenzen zwischen Produktion und 
Konsumtion bildet aber auch die Mengenverschiedenheit häufig die 
Ursache für die Entstehung des Großhandels, sowohl auf der Seite 
der Produktion wie auch auf der des Absatzes. Nicht immer stehen 
dem Großhandel beim Einkaufe' große Mengen zur Verfügung. 
Namentlich bei Bodenprodukten ist als Mittelglied der Aufkäufer 
notwendig, "der als Agent oder als Eigenhändler das Produkt von 
den Kleinerzeugern kauft, sammelt und es dem Großhandel über- 
liefert (kollektivierender Handel), so in vielen landwirtschaftlichen 
Produkten, in Holz, Hopfen, Wein, Altmaterial u.a. Die Mengenaus- 
gleichung ist auch Ursache für die Entstehung der Verlagsindustrie; 
der Verleger sammelt die im Kleinen hergestellten Produkte ein und 
führt sie dem Großhandel zu. Anderseits ist durch die Kartellierung 
und Vertrustung in einzelnen Industriezweigen, die .Produktions- 
menge so sehr ins Riesenhafte gestiegen, daß als Zwischenglied 
der Großhändler eingeschoben werden mußte, der die Verteilung 
an die vielen Detailhändler oder Produzenten besorgt. So im Eisen- 
warenhandel, bei Weißzucker, Kohle u. a. Die Stellung dieses Groß- 
handels ist vielfach monopolistischer Art, er ist lediglich das aus- 
führende Organ des Kartells, das diese Funktion nicht selten auch 
einem Verkaufsbureau überträgt. 
Schließlich kann auch die Artverschiedenheit der Ware als 
Ursache für das Entstehen mancher Großhandelsunternehmungen 
angeführt werden. Die immer weitergehende Spezialisierung in der 
industriellen Produktion hat den Engroßsortimenter geschaffen, der 
die in den vielen Spezialfabriken seines Warenzweiges erzeugten 
Artikel stapelt und für den Detailhändler bereitstellt. So in den 
verschiedenen Konfektionswaren, Installations- und Haushaltungs- 
artikeln, im Drogenhandel und anderem. 
Es ergibt sich aus dem bisher Gesagten von selbst, daß der 
Großhandel, insbesondere jener, der sich mit dem Absatz indu- 
strieller Erzeugnisse befaßt, das Ausmaß und die Richtung dieser 
industriellen Produktion nachhaltig beeinflußt. Die englischen Packing- 
houses sind Exporteure für Piece goods und belegen oft die gesamte 
Produktion bestimmter Fabriken, an denen sie nicht selten auch 
finanziell beteiligt sind. Die großen Exporthäuser Hamburgs und 
anderer Hafenplätze errichten selbst Fabriken, in denen die von 
ihnen exportierten Waren ganz oder zum Teile erzeugt werden. Die 
Verleger 'hausindustrieller Erzeugnisse sind mit dem Fortschreiten 
der Mechanisierung ganz oder teilweise zur fabriksmäßigen Produk- 
tion ihrer Artikel übergegangen, haben selbst Fabriken errichtet 
und so die Wandlung vom Händler zum Industriellen vollzogen. So 
in vielen Artikeln ‘der Leinen- und Spitzenindustrie, in Spielwaren 
u. a. Anderseits hat auch der Händler in Rohstoffen Industrien ins
	        

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Die Technik Des Wirtschaftlichen Verkehrs. Manz, 1927.
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