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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

54 
III. Kap. : Umfang der Hausinduftrie in Deutfchland 
fabrikation. Zugenommen hat die Hausinduftrie in der Häkelei, Stickerei 
und Spitzenfabrikation fowie in der Bleicherei und Appretur, jedoch im Ver 
gleich zu den verzeichneten Abnahmen nur unbedeutend. *) 
In der Papierinduftrie (X) find als Heimarbeiter tätig einige taufend Ver 
fertiger von Spielwaren aus Papiermache und von Kartonagewaren, in der Leder- 
induftrie (XI) Riemer und Sattler fowie Verfertiger von Spielwaren aus Leder. 
Zahlreicher ift die Hausinduftrie in der folgenden Gruppe: Holz- und 
Schnitzftoffe (XI). Hier treffen wir hausinduftriell tätig Möbeltifehler (die 
übrigens bedeutend abgenommen haben), vor allem Korbmacher, Stroh 
hutflechter, Drechfler und Verfertiger von Spielwaren aus Holz. 
In der Induftrie der Nahrungs- und Genujzmittel (XIII) stellt das einzige 
hausinduftrielle Kontingent die Tabakfabrikation, die allein 19 435 Perfonen 
befchäftigt und feit 1895 um 3978 zugenommen hat. 
Am ftärkften ift mit Hausinduftrie durch fetzt das Bekleidungsgewerbe 
(XIV). Schneiderei und Kleiderkonfektion befchäftigen allein 78 189 Heim 
arbeiter, die Näherei 29 261, die Schuhmacherei 18 617, die Handfchuhmacherei 
14 033, die Fabrikation künftlicher Blumen 6757, die Wäfchekonfektion 7412. 
Mit Ausnahme der Näherei und Schuhmacherei find die aufgezählten haus- 
induftriellen Gewerbearten fämtlich bedeutend gewachfen. * 2 ) 
Das hausinduftrielle Bekleidungsgewerbe zeich 
net fich alfo aus durch gro(ze Vermehrung, das Textil 
gewerbe durch grofze Verminderung, wobei jedoch 
das Minus nicht vom Plus aufgehoben wird: das ift 
die hervorftechendfte Entwicklungstendenz, die feit der erften Zählung von 
1882 über 1895 hinaus bis zur letzten Zählung von 1907 deutlich fichtbar 
ift. Dajz die Hausweberei immer weniger den Wettlauf mit der Webfabrik 
aushält und darum immer mehr zufammenfehrumpft, ift fchon gefagt worden. 
Ähnlich liegen die Dinge in allen übrigen abnehmenden Hausinduftrien, wie 
Schuhmacherei, Tifchlerei ufw.: überall, wo technifche und organifatorifche 
Fortfehritte den konzentrierten Betrieb profitabler erfcheinen laffen, wird der 
Übergang hierzu vollzogen. — Wo aber umgekehrt die lokal zerftreut liegende 
Heimarbeit Vorteile bietet, wird ihr vom Unternehmer der Vorzug gelaffen. 
*) Das hausgewerbliche Wachstum in der Stickerei wird vornehmlich durch 
die Tatfarhe erklärt, c'ajz in den letzten 10 Jahren die Schiffliftickmafchine infolge 
der elektrifchen Überlandzentralan immer mehr in den Einzelbetrieben Eingang 
fand. Vgi. oben S. 39 
2 ) Die Abnahme des Hausgewerbes in der Schuhmacherei hat ihren realen 
Grund darin, dafzdie Entwicklung der Schuhmacherei zum fabrikmäßigen Großbetrieb 
infolge immer neuer aus England und Amerika herübergekommener Arbeitsmafchinen 
noch nicht zum Abfchluß gekommen ift.
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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