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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

§ I. Verteilung der Hausinduftrie 
67 
Was endlich praktifch am fchwerften gegen die Durchführung des Bücher- 
fchen Wunfches ins Gewicht fällt, ift die Schwierigkeit, ja Unmöglich, 
keit, für die Schilderung der Abfatzverhältniffe zu- 
verläffiges Material zu befchaffen. Mit Recht fagt Prof. 
Arndt, 1 ) der fich von demselben Vorwurf Büchers zu reinigen fucht, wie der 
Verfaffer diefer Schrift: „In den weitaus meiften Fällen wären ein Einblick 
in die Organifation des Abfatzes der Heimarbeitprodukte und eine Berech- 
nung des Verdienftes des Verlegers nur durch ein Eindringen in private Be- 
triebsgeheimniffe zu erlangen gewefen, deren Preisgabe wir den beteiligten 
Unternehmern unmöglich zumuten konnten. Wo gäbe es Kaufleute oder 
Induftrielle, die wifzbegierigen Sozialpolitikern geftatteten, an der Hand ihrer 
Bücher ihren gerade erzielten Verdienft genau nachzurechnen und die Ergeb- 
niffe der Berechnung zu veröffentlichen?“ 
§ 1. Verteilung der Hausinduftrie auf die verfchiedenen 
Gefchlechter und Altersftufen 
Von grundlegender Bedeutung für das Urteil über die foziale Lage der 
Heimarbeiter wäre eine möglichft vollkommene morphologifche Darftellung 
der Heimarbeiterfchaft, die uns über Alter, Gefchlecht, Herkunft, Stellung 
in der Familie genau unterrichtete. Wenn wir nun auch nicht eine fo eingehende 
Schilderung der morphologifchen Verhältniffe in der Hausinduftrie befitzen, 
wie fie z. B. das belgifche Arbeitsminifterium für die belgifche Hausinduftrie 
herausgegeben hat, * 2 ) fo bieten doch die Berufszählung und andere zuverläffige 
Erhebungen Material genug, um über die wichtigften typifchen Erfcheinungen 
in der Hausinduftrie, wie Frauen-, Greifen-, Kinderarbeit, 
fich ein Bild zu verfchaffen. 
Die Frau ift an der Hausinduftrie ungewöhnlich ftark beteiligt, in viel 
höherm Grade als an der Erwerbsarbeit überhaupt. 3 ) Während der weibliche 
Verhältnisanteil an der Erwerbstätigkeit überhaupt nur 20 Prozent beträgt, 
beläuft er fich auf 58 Prozent der Hausinduftriellen. Bei der vorletzten Zäh 
lung (1895) war der Anteil der Frauen an der Hausinduftrie noch nicht fo 
grofz: 45,14 Prozent der Hausinduftriellen waren damals weiblich. Die Ab 
') P. Arndt, Die Heimarbeit im rheinifch-mainifchen Wirtfchaftsgebiet II, 
Vorwort S. VII—VIII. 
2 ) Les industries ä domicile en Belgique. Vol. X. Etüde statistique des familles 
ouvrieres comprenant des ouvriers ä domicile. Bruxelles 1909- 
3 ) Vgl. Sf.atiftik des Deutfchen Reiches, Bd. III, 202, 213; H. Simon, Der 
Anteil der Frau an der deutfchen Induftrie, Jena 1910; J. Pierftorff, Art. „Weib 
liche Arbeit und Frauenfrage" im Handwörterbuch der Staatswiffenfchaften VIII 3 . 
5*
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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