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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

70 
IV. Kap.: Wirtfchaftliche und foziale Zuftände in der Hausinduftrie 
am zerftörendften bei den Frauen. Wie manches Frauenleben hat allein die 
Konfektion, die verbreitetfte unter den weiblichen Hausinduftrien, frühzeitig 
aufgerieben! Andere führen ein fieches Leben weiter; die wenigen Kräfte, 
die ihnen geblieben, verwenden fie, von der Not gezwungen, auf die Heimarbeit, 
während die Arbeit im Haushalt liegen bleibt. Jener Vorteil, durch den ur- 
fprünglich die Hausinduftrie lockte, fällt gänzlich weg. — Aber noch unter 
einem weitern Gefichtspunkte im Intereffe der gefamten Arbeiterfchaft ift das 
Überwiegen der Frauenarbeit zu beklagen. Überall, wo mindere Arbeitskräfte 
mit vollwertigen Arbeitern auf dem Arbeitsmarkte konkurrieren, gehen die 
minderwertigen und billigften als Sieger hervor und find für die Lohnbedingun 
gen der ganzen übrigen Arbeiterfchaft ausfchlaggebend. Überall, wo die beiden 
Gefchlechter auf dem Arbeitsmarkt in Wettbewerb treten, fiegt die Frau. 
Die anfpruchslofe und genügfame Frau wirkt beftimmend auf die Löhne. 
Die zahlreiche weibliche Arbeiterfchaft drückt beftändig wie ein Bleigewicht 
auf das Lohnniveau in der ganzen Heimarbeit. Für eine gemeinfame Aktion 
und Reaktion, für eine kräftige Lohnbewegung find die Frauen in der Mehr 
zahl nicht zu haben und find daher auch der Gefahr einer Ausbeutung feitens 
des Unternehmers weit mehr ausgefetzt als die übrige Arbeiterfchaft. 1 ) 
In Anfehung des Alters erfcheint für das Hausgewerbe bei einem Ver 
gleich mit dem Gefamtgewerbe die vorzugsweife Befchäftigung von Per- 
fonen höhernAlters charakteriftifch. Die Hausinduftrie weift in allen 
Altersklaffen über 40 Jahren höhere Anteilfätze auf als die übrige Induftrie, 
und zwar wächft der Abftand mit zunehmendem Alter. Am auffälligften 
ift dies in den höchften Altersklaffen, ln der Altersftufe von 60 bis 70 Jahren 
ift die Hausinduftrie doppelt, in der über 70 Jahren dreifach fo ftark befetzt 
als das Gefamtgewerbe. Das zeigt deutlich der Altersaufbau nach der Berufs 
zählung von 1895, der Tabelle IV entnommen ift. 
Tabelle IV 
In der 
Altersklaffe 
entfallen auf 
entfallen auf 100 
100 Haus- 
Erwerbstätige in der 
induftrielle 
Induftrie überhaupt 
unter 14 Jahren 
0,47 
0,46 
14—20 Jahre 
12,46 
21,38 
20—30 „ 
23,29 
28,03 
30—40 „ 
20,88 
21,14 
40—50 „ 
17,08 
14,57 
50—60 „ 
13,84 
9,17 
60—70 „ 
8,42 
4,06 
70 und mehr ,, 
3,56 
M9 
*) Vgl. Gräfin Montgelas, Die Heimarbeiterinnen und die deutfche Frauen 
welt, in der .Caritas“ XVII (1911) 34 f-
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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