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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

96 
IV. Kap. : Wirifchaftliche und foziale Zuftände in der Hausinduftrie 
13jährigen und einem 10jährigen Sohn, einer Tochter von 6 und einer von 
% Jahren. Für diefe 7 Perfonen find 2 Bettftellen, I Sofa und I Bettkaften 
"vorhanden. 
Die Wohnungen der ländlichen Heimarbeiter mögen, was die 
Höhe der Miete und Befchränkung des Raumes anbelangt, nicht f o 
{ c h 1 e c ht geftellt fein als die ftädtifchen, fpeziell die grojzftädtifchen Heim- 
arbeitsftätten. Wenn auch in der ländlichen Hausinduftrie elende und gefund- 
heitswidrige Wohnungen angetroffen werden, fo ift das weniger der Hausinduftrie 
als folcher, als vielmehr der Sorglofigkeit und Nachläffigkeit der ländlichen Be 
völkerung überhaupt zuzufchreiben, die ganz allgemein für die Wohnungs 
frage erftaunlich wenig Verftändnis und Intereffe zeigt, vielleicht deshalb, 
weil ihre Wohnungen in fanitärer Hinficht weniger Kontrollvorfchriften 
-unterliegen als die ftädtifchen. 
In einem Punkte find jedoch ländliche wie ftädtifche Hausinduftriewoh- 
nungen gleich ungünftig geftellt. Da|z bei den Hausinduftriellen in ein 
und demfelben Raum gearbeitet, gewohnt, gekocht 
undauchgefchlafenwird, ift eine in der Stadt wie auf dem Lande 
häufig begegnende, weil kaum zu vermeidende Erfcheinung. Die Ausdünftungen 
der zu kochenden Speifen und der zu bearbeitenden Roh- und Hilfsftoffe, 
die während des Arbeitsprozeffes erfolgenden Staubabfonderungen machen die 
Luft in den ohnehin mit Menfchen dicht gefüllten Wohnungen nicht blojz 
unerträglich, fondern auch höchft gefundheitswidrig. x ) 
In der Zigarrenhausinduftrie findet das Trocknen des Roh 
tabaks, das in der Fabrik in befondern von den Arbeitsfälen getrennten Räumen 
gefchieht, über oder neben dem einzig ftändig erhaltenen Feuer, alfo in den 
zum Kochen verwandten Räumlichkeiten ftatt, die zugleich als Arbeitsraum 
und häufig als Schlafraum dienen. Der durch das Trocknen erzeugte ftarke 
Tabakdunft fowie der beim Entrippcn fich entwickelnde Staub hat den 
denkbar ungünftigften Einflujz auf alle Wohnungsinfaffen, fpeziell auf die 
Kinder. 2 ) 
In den kleinern Werkftätten der Berliner Kürfchnerei zeigen 
fich die den kleinern hausinduftriellen Werkftätten allgemein anhaftenden 
Mängel. In kleinen, dunklen Wohnungen, die meift nur aus Stube und Küche 
beftehen, wird gearbeitet, ln den Arbeitsräumen hält |ich die Familie des 
') A. E I f t e r, Gefundheitsgefährliche Heimarbeit, im „Archiv für Soziale Medizin 
una Hygiene“, Jena 1904, I, 2, 115 ff. 
2 ) E. J a f f e, Hausinduftrie und Fabrikbetrieb in derdeutfehen Zigarrenfabrikation, 
Sehr. d. V. f. S. 86, 312; vgl. Gefetzentwurf betreffend Zigarrenhausarbeit vom 
.23. April 1907 (Verhandlungen des Reichstags XII. I. Aktenftück Nr. 329).
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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