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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
1003351123
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16006
Document type:
Monograph
Author:
Koch, Heinrich
Title:
Die deutsche Hausindustrie
Edition:
Zweite, bedeutend erweiterte Auflage
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag GmbH.
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (294 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

§ 4- Wohnung, Ernährung und Gefundheit 
99 
T 
ift. — Das hauptfachlichfte Getränk, das wohl zu jeder Mahlzeit auf dem 
Tifch erfcheint, ift Kaffee, aus Zichorie, gebrannter Gerfte oder andern Kaffee- 
furrogaten bereitet, oder meift aus einem Gemifch von Kaffee und Kaffee- 
furrogaten beftehend. Branntwein wird nicht getrunken, Bier nur ausnahms 
weife. — Diefe Koft ruft zwar ein Sättigungsgefühl hervor, ift aber — fo urteilt 
v. Rechenberg — als eine fchlechte zu verwerfen, da fie nicht imftande ift, 
den Bedarf eines kräftigen Organismus bei auch nur mäßiger Muskeltätigkeit 
zu decken. Das durchfchnittliche Körpergewicht der Männer der zur Unter - 
fuchung herangezogenen Weberfamilien beträgt 59 kg, das der Frauen 54 kg, 
während im Verhältnis zur Gröfze diefe Werte 65 und 60 kg betragen müfzten. 
Männer wie Frauen fehen bla(z aus. Die Muskelkraft ift gering; fie genügt zwar 
zu der lange anhaltenden Arbeit am Webftuhl, die fitzend ausgeführt wird 
und, abgefehen von kurzen Unterbrechungen, unausgefetzt Arme und Beine 
befchäftigt, fie befähigt aber nicht zu Taglöhnerarbeit auf dem Felde. Auch 
die Kinder fehen bleich und fchlecht ernährt aus. Der Leib erfcheint oft auf 
getrieben (Kartoffelbauch). 
Eine ähnlich ungünftige Zufammenfetzung der Nahrung finden wir bei 
dn hausinduftriellen S t u h 1 f I e c h t e r n im Odenwald. Karl Keck 1 ) 
hat das Haushaltsbudget für eine Stuhlflechterfamilie in Weinheim aufgeftellt 
und glaubt es auf Grund zahlreicher Einzelunterfuchungen und Beobachtungen 
normal nennen zu können. Bezüglich der Nahrung der Familie macht er 
folgende Angaben: Wenn zwei Kinder (bis zu <4 Jahren) gleich einem Er- 
wachfenen zählen, fo braucht die Familie insgefamt jährlich und täglich 
von den wichtigften Nahrungsmitteln folgende Quantitäten: 
Tabelle VII 
Gewicht der verbrauchten Nahrungsmittel 
Gattung der 
insgefamt 
pro Perfon 
pro Perfon 
Nahrungsmittel 
jährlich 
jährlich 
täglich 
kg 
kg 
kg 
Schwarzbrot . . . 
912,5 
140,4 
0,38 
Kartoffeln . . . , 
2000,0 
307,7 
0,84 
Mehl 
55,5 
8,5 
0,02 
Fleifch 
20,0 
3,0 
0,01 
Hülfenfrüchte . . . 
78,0 
12,0 
0,03 
Butter 
20,4 
3,1 
0.01 
Schweinefett . . . 
28,6 
4,4 
0,01 
Milch (Liter) . . . 
1095,0 
168,5 
0,50 
Eier 
13,4 
2,1 
0,01 
Auch hier fällt auf das Vorwiegen der wenig nahrhaften Kartoffeln und der 
*) P. Arndt, Die Heimarbeit im rheinifch-mainifchen Wirtfchaftsgebiet II, 
336 ff.
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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