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Das Konkursverfahren

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Bibliographic data

fullscreen: Das Konkursverfahren

Monograph

Identifikator:
1004499035
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18411
Document type:
Monograph
Title:
Moratorien und andere Sonderregelungen des Zahlungsverkehrs im Auslande
Edition:
Dritte vervollständigte Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
[Liebheit & Thiesen]
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (verschiedene Seitenzählungen)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Ungarn
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Konkursverfahren
  • Title page
  • Contents
  • § 1. Wesen des Konkurses
  • § 2. Voraussetzungen der Konkurseröffnung
  • § 3. Konkursantrag
  • § 4. Die Konkurseröffnung
  • § 5. Die Konkursmasse
  • § 6. Erweiterung der Konkursmasse durch Anfechtung
  • § 7. Die Sicherung der Konkursmasse
  • § 8. Der Konkursverwalter
  • § 9. Der Gemeinschuldner
  • § 10. Wirkung der Konkurseröffnung auf einzelne wichtige bei Konkurseröffnung schwebende Rechtsverhältnisse
  • § 11. Sonderstellung einzelner Gläubiger
  • § 12. Rechtsstellung der Konkursgläubiger
  • § 13. Die Rangordnung der Konkursgläubiger, Vorrechte einzelner Konkursgläubiger
  • § 14. Gläubigerversammlung und Gläubigerausschuß
  • § 15. Die Anmeldung der Konkursforderungen
  • § 16. Die Prüfung und Feststellung der Konkursforderungen
  • § 17. Die Verteilung der Konkursmasse
  • § 18. Die Konkursbeendigung
  • § 19. Der Zwangsvergleich
  • § 20. Überblick über die Bestimmungen des Konkursstrafrechtes
  • Index

Full text

145 
ermässigung von 12 J / 2 auf 1 d von einer die vermehrte Portoeinnahme auf 
zehrenden Steigerung der Ausgaben und Selbstkosten kaum die Rode 
sein kann. 
Man darf sich da nicht beirren lassen. Hach der Berner Spezialstatistik 
für 1906 (Eeleve-Expedition) kann man- sich berechnen, dass etwa 50 Mil 
lionen Briefe (ohne Postkax-ten) und insgesamt etwa 93 Millionen Bxiefpost- 
sendungen aller Art aus England nach europäischen Ländern gingen, davon 
(zum Pennyporto) 1,5 Millionen Briefe und 2,4 Millionen Sendungen über 
haupt nach britischen Kolonien in Europa. 
Wenn die Seebeförderung für diese Sendungen, denen aber noch 
etwa 1 150 000 Pakete und die Wertsendungen beizurechnen wären, 28 680 £ 
gekostet hat (also etwa 600 000 M), so würde auf jede europäische 
Briefpostsendung Englands im Durchschnitt knapp % Pfennig 
Seeporto entfallen, für Briefe im besonderen natürlich mehr, für andre 
Dinge dann aber weniger. Palls der weite überseeische Kolonialpennyporto 
verkehr sich axxch nicht rentiert, der europäische Verkehr würde bei einer 
Steigerung um etwa 125 % (vielleicht schon in 3—4 Jahren) den rechne 
rischen Ausfall gewiss bald wettmachen und nachher mehr Einnahmen 
schaffen als jetzt. 
Ich lasse nun unten eine Zahlentafel folgen. Die englische Post 
pliegt das Gewicht der Briefe und Karten schätzixngsweise festzustellen; 
die Ermittelung der Stückzahl oder des Gewichts erfolgt nicht durch 
weg alle Jahre. Daher sind oft bei verschiedenen Jahren noch die 
selben Zahlen angegeben. Der Verkehr nach Frankreich wuchs von 
1898 bis 1905 um 65°/ 0 , der nach Deutschland um 70%; der nach 
Indien (Pennyporto) aber um 109 # /o (nach 3% Jahren um 45%), 
der nach Afrika (meist britische Länder) bis 1905, wo der Krieg längst 
vorüber war, sogar um 272%, und der nach Canada um 254%. Nach 
dem noch viel entlegneren Australien, das dem Pennyportoabkommen bis 
Ende 1905 fern blieb, wuchs der englische Brief- und Postkartenverkehr 
dagegen in demselben Zeitraum (1898—1905) bloss um 61 °/ 0 , und nach den 
viel näheren gleichspraohigen Vereinigten Staaten mit ihrem x-egen 
englischen Wechsel verkehr, der aber nicht den Vorzug eines billigen Penny 
portos besass, gar nur um'33%. Das gibt doch zu denken! 
Die steigernde Wirkung der Verbilligung ist unverkennbar. 
Wenn der europäische Verkehr Englands in 7—8 Jahren auch nur 
ebenso, wie der afrikanische und kanadische um 250 bis 300 °/ 0 stiege, so 
würde das bei Einführung des Weltpennyportos nicht bloss die vorüber 
gehenden Einnahmeausfälle wieder gut machen, sondern bald darauf zu 
ansehnlichen Mehreinnahmen führen und zu besonders grossen Mehrausgaben 
kaum Alllass geben. . 
10
	        

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Der Weg Der Reparation. Societäts-Druckerei G.m.b.H., Abteilung Buchverlag, 1926.
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