Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910

Monograph

Identifikator:
100473039X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16363
Document type:
Monograph
Author:
Meissner, Ludwig
Title:
Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910
Place of publication:
Halle
Publisher:
Buchdruckerei des Waisenhauses
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (49 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Aktiengesellschaften der einzelnen Industrien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910
  • Title page
  • Contents
  • Die Statistik der privaten industriellen Unternehmungen
  • Zweck, Methode und Material der vorliegenden Arbeit
  • Bearbeitung des Materials
  • Die Aktiengesellschaften der einzelnen Industrien
  • Die durchschnittliche Kapitals- und Vermögensverteilung in den Jahren 1901 bis 1910
  • Schluß

Full text

IX. Textilindustrie. 
Tabelle 24. 
Die Gesellschaften der Textilindustrie umfassen neben Wolle-, Baumwolle-, Jute- und 
Leinen-Spinnereien und -Webereien aller Axt die Teppich-, Spitzen- und Gardinenfabriken, ferner 
je eine Gesellschaft für Herrichtung von Stoffen und für Treibriemenweberei und Seilfabrikation. 
Die Anzahl der Gesellschaften wächst von 41 im Jahre 1901 auf 56 im Jahre 1910. Das 
eigene Kapital nimmt in den ersten 6 Jahren zu und bleibt dann ungefähr auf derselben Höhe; 
durchschnittlich beträgt es I2i,o°/ 0 des Aktienkapitals. Das ftemde Kapital besteht überwiegend 
aus kurzfristigen Schulden; von seiner durchschnittlichen Höhe von 70,0 °/ 0 des eigenen Kapitals 
entfallen' nur 24,9 °/ 0 auf Anleihen und Hypotheken, die sich auf 30,2 °/o des Aktienkapitals belaufen. 
Der Anteil des produzierenden Anlagevermögens am produzierenden Vermögen ist in den 
ersten Jahren größer als der des Betriebsvermögens; er zeigt aber eine fortdauernde Abnahme, so 
daß sich das produzierende Vermögen durchschnittlich zusammensetzt aus 45,5 °/ 0 produzierendem 
Anlagevermögen und 54,5 °/ 0 Betriebsvermögen. Hoch sind die Vonäte mit durchschnittlich 31,0 °/ 0 
des produzierenden Vermögens; jedoch zeigen sie in den einzelnen Jahren erhebliche Verschiedenheiten. 
Der Anteil der Wertpapiere und Beteiligungen, duichschnittlich 7,7 °/ 0 des Gesamtvermögens, 
bleibt im ganzen auf gleicher Höhe. 
Die Abschreibungen betragen 2,5 °/ 0 des Gesamtvermögens, 
X. Papierindustrie. 
Tabelle 25. 
Die Anzahl der Aktiengesellschaften für Papierindustrie wächst von 15 im Jahre 1901 auf 
19 im Jahre 1910. Das eigene Kapital ist im Verhältnis zum Aktienkapital sehr hoch; durch 
schnittlich 136,8 °/ 0 des Aktienkapitals, steigt es 1910 bis auf 141,6 °/ 0 . Die Zunahme der Reserven 
wird zum großen Teil nicht durch Zuwendungen aus dem Betriebsgewinne bewirkt, sondern durch 
Agiozuwendungen, die in einzelnen Jahren erhebliche Beträge darstellen, so z. B. im Jahre 1909 
rund 7 Mül. Mark, die aber nicht voll in der Tabelle zur Erscheinung treten, da im gleichen Jahre 
ein größerer Verlust einer Gesellschaft 1 aus- den Reserven beseitigt wird. Trotz der ständigen 
bedeutenden Vermehrung des eigenen Kapitals ist der Bedarf an fremdem Kapital groß; im Durchschnitt 
beträgt es 73,3 °/ 0 des eigenen Kapitals, wovon 39,2 °/ 0 auf Anleihen und Hypotheken entfallen, 
die 53,7% des Aktienkapitals erreichen. Auch in den einzelnen Jahren, mit Ausnahfile von 1908, 
überwiegen die langfristigen Schulden die kurzfristigen. 
Die Vermögensverteilung zeigt trotz großer Vorräte ein das Betriebsvermögen übersteigendes 
produzierendes Anlagevermögen. Durchschnittlich setzt sich das produzierende Vermögen zusammen 
aus 53,8 °/ 0 produzierendem Anlagevexmögen und 46,2 °/ 0 Betriebsvermögen, wovon auf Vorräte 21,9 °/ 0 
entfallen. In den Jahren 1901 und 1902 erscheint das Betriebsvermögen zu hoch durch ein Darlehen 
einer der Aktiengesellschaften 2 * an ein ausländisches Unternehmen. 
Der Anteil der Wertpapiere und Beteiligungen beträgt durchschniitlich 13,4 °/ 0 des Gesamt 
vermögens; ihre Verteilung auf die einzelnen Gesellschaften ist sehr ungleichmäßig, da sie zu mehr 
als 9 /to einer einzigen Gesellschaft 2 gehören. 
Die Abschreibungen betragen 3,1% des Gesamtvermögens. 
XI. Leder-, Gummi- und Linoleumindustrie. 
Tabelle 26. 
Die Anzahl der Gesellschaften der Leder-, Gummir und Linoleumindustrie wechselt in den 
einzelnen Jahren zwischen 13 und 15 Gesellschaften. Die 13 Gesellschaften des Jahres 1910 setzen 
sich zusammen aus 2 Lederfabriken (ohne Schuhfabriken), 7 Gummiwaren-, 3 Linoleumfabriken und 
1 Zelluloidfabrik. Das eigene Kapital steigt von 126,8 °/ 0 im Jahre 1901 auf 132,6 °/ 0 des Aktien 
kapitals im Jahre 1910; durchschnittlich beträgt es 130,2. Das fremde Kapital wächst im Laufe 
der 10 Jahre von 46,5 auf 83,0 °/ 0 des eigenen Kapitals; vom Durchschnitt 65,0 °/ 0 entfallen 27,7 °/o 
auf Anleihen und Hypotheken, die 36,0 °/ 0 des Aktienkapitals betragen und während der Zeit der 
Untersuchung stets die kurzfristigen Schulden überwiegen. 
Die Verteilung des produzierenden Vermögens zeigt, soweit dies bei den Unterschieden 
der Anzahl der Gesellschaften in den einzelnen Jahren zu erkennen ist, eine allmähliche Abnahme 
1) Elberfelder Papierfabrik A.-G. 
2) Zellstoffäbrik Waldhof: 7 Mill, Mk, Darlehen an die russische A.-G. Wäldhof, das 1903 in Obligationen 
der russischen Gesellschaft umgewandelt wird.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Finanzielle Aufbau Der Deutschen Industriellen Aktiengesellschaften in Den Jahren 1901 Bis 1910. Buchdruckerei des Waisenhauses, 1916.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.