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Das Hotel- und Gastgewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Das Hotel- und Gastgewerbe

Monograph

Identifikator:
1004940505
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-17272
Document type:
Monograph
Author:
Neurath, Otto http://d-nb.info/gnd/118587420
Title:
Einführung in die Kriegswirtschaftslehre
Edition:
Sonderabdruck aus: "Mitteilungen aus dem Intendanzwesen"
Place of publication:
Wien
Publisher:
[Seidel]
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (Seiten 2-13, Seiten 2-16, Seiten 2-46)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Beschaffung von Zeichengeld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Hotel- und Gastgewerbe
  • Title page
  • Contents
  • 1. Auftakt
  • 2. Der Wert zielbewußter Propaganda
  • 3. Was bezweckt die Reklame?
  • 4. Vom Wert der Zeitungsreklame
  • 5. Welche Zeitungen und Zeitschriften wähle ich für meine Propaganda?
  • 6. Die technische Gestaltung des Inserats
  • 7. Die Anzeige im Restaurantbetrieb
  • 8. Der Reim in der Reklame
  • 9. Die Zeitstrophe in der Reklame
  • 10. Vorsicht! Der Setzkasten ist oft des Inserenten Feind
  • 11. Groteske Reklame durch orthographische Schnitzer
  • 12. Dauerwerbung durch das Kennzeichen
  • 13. Gemeinschaftsreklame der Hotels mit dem Kurort
  • 14. Kombinierte Anzeigereklame
  • 15. Ausnützung technischer Betriebseinrichtungen und die Reklame dafür
  • 16. Kollektivpropaganda durch korporative Vereinsreklame
  • 17. Die Anzeige auf dem gastgewerblichen Arbeitsmarkt
  • 18. Der Inserent und der Zeitungsverleger
  • 19. Der "Blickfang"
  • 20. Propagandawinke für ein ungenügend besuchtes Hotel
  • 21. Der illustrierte Faltprospekt
  • 22. Der Wert guter und die Schädlichkeit schlechter Werbeschriften
  • 23. "Unzweckmäßige" und "richtige" Formate der Werbeschriften
  • 24. Die illustrierte Werbebroschüre
  • 25. Unzweckmäßige Werbebroschüren privater Verleger
  • 26. Aparte, nicht schablonenhafte Werbemittel
  • 27. Eine nicht alltägliche Broschüre
  • 28. Hotelbroschüren für Autotouren und Schlittenfahrten
  • 29.Feuilletonistische Werbung für einen Kurort und ein Kur-Hotel
  • 30. Feuilletonistische Werbung für ein Großstadthotel
  • 31. Feuilletonistische Werbung für ein mondänes Gesellschafts-Etablissement
  • 32. Groteske Werbung für ein hypermodernes Hotel
  • 33. Die Kofferetikette als reisender Propagandist
  • 34. Die Kofferetikette und das Abziehplakat
  • 35. Die heitere oder satirische Episode in der Kurortwerbung
  • 36. Ausnützung der Gelegenheiten
  • 37. Propaganda durch Mediziner
  • 38. Studienreise der Ärzte
  • 39. Wissenschaftliche Studienreisen
  • 40. Erholungsreisen und Reisestipendien als Belohnung
  • 41. Ferien für Jugendliche
  • 42. Wie und wann wirkt und wirbt das Plakat?
  • 43. Anregungen und praktische Beispiele für Preisausschreiben und Wettbewerbe
  • 44. Die Preiskonkurrenzen beim Sommersport
  • 45. Die Preiskonkurrenzen beimWintersport
  • 46. Verhängnisvolle Wettbewerbe und Preisausschreiben
  • 47. Wissenschaftliche Sportwochen oder Sporttage
  • 48. Die Mitarbeit der Schriftsteller und Journalisten
  • 49. Journalistische Studienfahrten
  • 50. Vaterländische Werbemethoden
  • 51. Gefährliche Indiskretionen bei der Werbung
  • 52. Briefpapier als Werbehelfer
  • 53. Der Briefumschlag als Werber
  • 54. Die Propagandawirkung des Namens
  • 55. Ein internationales Wert-Kennzeichen für Hotels
  • 56. Wie fessele ich meine Gäste?
  • 57. Die Werbung für das eigene Hotel-Restaurant
  • 58. Die Schlüssel-, beziehungsweise Zimmerkarte als Werber
  • 59. Ein kleiner, aber fleißiger Propagandist: die Ansichtskarte
  • 60. Der Sprechbrief
  • 61. Gästewerbung durch Briefe
  • 62. Der Auslands-Werbebrief
  • 63. Propagandamöglichkeiten
  • 64. Stadtwappen und Reklame
  • 65. Wann "empfiehlt" sich die Empfehlungskarte?
  • 66. Die Farbe in der Reklame
  • 67. Das gute Lichtbild als Propagandahelfer
  • 68. Wichtige Kleinigkeiten im gepflegten Hotelzimmer sind ausgezeichnete Werbehelfer
  • 69. Werbeprogramm eines großen internationalen Kurortes und Sportplatzes
  • 70. Arbeitsprogramm eines Kurort-Werbefachmannes
  • 71. Der Kurdirektor
  • 72. Fremdenverkehrsvereine
  • 73. Das Kaffeehaus in seiner Heimat
  • 74. Der Wert persönlicher Beziehungen
  • 75. Wie sorge ich für mein und ein gutes Andenken?
  • 76. Die Propaganda im Ausland
  • 77. Bilder, die in Amerika gefallen und werbend wirken
  • 78. Vom Wohltun
  • 79. Die Modenschau im mondänen Hotel
  • 80. Der Propagandawert von Kongressen und Ausstellungen
  • 81. Der Ruhetag der Frauen
  • 82. Die Werbeaktion "Der aufmerksame Ehemann"
  • 83. Das "Wochenende" und seine Organisierung
  • 84. Nach dem Theater. - Nach der Abendunterhaltung
  • 85. Eine kleine Werbekampagne anläßlich eines besonderen Ereignisses
  • 86. Der Rundfunk als Werber
  • 87. Propaganda durch den Film
  • 88. Proteste gegen Filmreklame im Theater
  • 89. Reklame durch Licht
  • 90. Die Reklame an der Landstraße
  • 91. Die negative Reklame
  • 92. Der geschulte Reklamefachmann
  • 93. Die Anzeigenzentrale des Reichsverbandes der Deutschen Hotels, Restaurants und verwandter Betriebe E. V.
  • 94. Die Reichszentrale für Deutsche Verkehrswerbung
  • 95. Die Fremdenverkehrskommission der Bundesländer Wien und Niederösterreich
  • 96. Die Schweizer Verkehrszentrale
  • 97. Die italienische U-N-I-T-I
  • 98. Die italienische ENIT
  • 99. Der Verband Deutscher Reklamefachleute E. V.
  • 100. Die Tätigkeit der Annoncenexpeditionen
  • 101. Schutz vor zudringlichen Anzeigenwerbern und zweifelhaften Reklameunternehmungen
  • 102. Tricks wilder Adreßbuchunternehmer
  • 103. Versand der Werbeschriften
  • 104. Erfolgskontrolle der Propagandamaßnahmen
  • 105. Reisebureaus sowie Hotel- und Fremdenverkehrs-Werbung
  • 106. Adressen von Reise- und Verkehrsbureaus
  • 107. Adressen von Konsulaten
  • 108. Ausklang

Full text

62 
Die Einnahme- und Ausgabegestaltung und ihre Balanecierung vor dem Kriege ergibt sich aus fol- 
yender Übersicht : 
Überschuß an 
Jahr Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben 
in Millionen fr. 
1 CE 3.739 3 639 00 
N 3 766 3.707 ; 
1906.47 ran en 3 837 3 852 5 
OT 3.968 3 880 
1 3.966 4 021 54 
1909 4 141 4 186 15 
(90 4 274 4.322 18 
Or ee 4 689 4 548 A 
192. er 4.857 4 743 113 
(rk re 5 092 5 067 EE 
Die wiederholten Fehlbeträge des Budget General und die durch Schuldenaufnahme finanzierten Sonder- 
rechnungen ließen die Verschuldung Frankreichs ständig steigen; am 1. August 1914 betrug die kon- 
zolidierte Schuld 32,3 Milliarden fr., die kurzfristige Obligationenschuld 342 Millionen fr. und die schwebende 
Schuld 1609 Millionen fr. Dabei ist zu berücksichtigen, daß hiervon für werbende Zwecke nur etwa 3 bis 
4 Milliarden fr. aufgenommen waren?). 
Die Höhe der kurzfristigen und schwebenden Schuld brachte in das französische Finanzwesen eine große 
Unsicherheit und ließ die Konsolidierung durch eine langfristige Anleihe erforderlich erscheinen, zumal 
die Kämpfe um die Steuerreform zunächst zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt hatten. Die ver- 
schiedenen Anleiheprojekte, die immer wieder an dem Widerstande der Kammer scheiterten, die parla- 
mentarischen Kämpfe um die Steuerreform und die Unsicherheit, ob die Besteuerung auf die Staatspapiere 
ausgedehnt werden sollte, beeinflußten in ungünstiger Weise die Bereitschaft des französischen Kapital- 
marktes zur Aufnahme neuer Anleihen, so daß auch die 3!/,prozentige Rente, zu deren Emission in Höhe 
von 805 Millionen fr. die Regierung schließlich durch das Gesetz vom 16. Juli1914 ermächtigt worden 
war, einen Mißerfolg brachte. Das Ergebnis war, daß das Schatzamt bei Kriegsausbruch großen Zahlungs- 
schwierigkeiten gegenüberstand. 
Die erwähnte 3!/,prozentige Rente war an sich zur Finanzierung besonderer Militärausgaben für das 
Rechnungsjahr 1914 gedacht, die im Budget General nicht in Erscheinung traten. Trotzdem schloß auch 
das Budget General mit einem Defizit ab, das zum wesentlichsten Teil aus den Erträgen des Compte Pro- 
visionnel ausgeglichen werden sollte. Der Regierungsentwurf für 1914 war nur eine Konsequenz der Etat- 
gestaltung der vorhergehenden Jahre und durch das im Verhältnis zur Einnahmesteigerung zu schnelle 
Anwachsen der Ausgaben bedingt. 
Ein unter Geldmangel leidendes Schatzamt, ein für Staatsanleihen nicht mehr aufnahmefähiger 
Kapitalmarkt, ein in seinen unbeweglichen Formen nicht ertragreicher zu gestaltendes Steuersystem 
sowie eine hohe konsolidierte und schwebende innere Schuld waren die Kennzeichen der Finanzlage Frank- 
reichs bei Kriegsbeginn. 
II. Die französische Finanzwirtschaft während des Krieges, 
a. Die formelle Ordnung der Finanzwirtschaft *). 
Der Krieg stellte an die durch die Kriegsereignisse und ihre Folgen geschwächte Wirtschaft in finanzieller 
Hinsicht die schwersten Anforderungen. An eine geordnete Budgetgebarung war bei der nicht voraus- 
zusehenden Entwicklung des Krieges und bei dem von Monat zu Monat steigenden Finanzbedarf nicht zu 
denken. Vom Beginn des Krieges ab gab es in Frankreich kein Budget General mehr. Das Parlament votierte 
Kredite »En bloc«, ohne Unterschied zwischen den Aufwendungen für die Militärverwaltung und denjenigen 
für die Zivilverwaltung. Zum Zwecke der Rechnungskontrolle wurde am Ende jeden Jahres ein Etat 
Röcapitulatif der während des ganzen Jahres bewilligten Kredite von Parlament votiert. Auch für die Ein- 
nahmen gab es kein ordentliches Budget mehr. In jedem der Lois de Credits Provisoires gab das Parlament 
dem Finanzminister die Ermächtigung, die Jmpöts Jndirects und die Produits des Revenues Publies während 
des folgenden Vierteljahres zu erheben. Das Lot de Credits Provisoires für das jeweilig erste Vierteljahr 
enthielt die Ermächtigung zur Erhebung der direkten Steuern während des ganzen Jahres. Eine detaillierte 
Aufstellung dieser Einnahmen wurde dem Parlament nicht präsentiert. Erst mit dem Rechnungsjahr 1918 
1) Annuaire Statistique 1921, Paris 1921, 8. 372/378, 
2) Jize, Cours de Seience des Finances, a. a. 0.; Th6orie Generale du Budget
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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