Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus

Monograph

Identifikator:
1004944497
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18162
Document type:
Monograph
Author:
Bovensiepen, Rudolf http://d-nb.info/gnd/116299916
Title:
Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus
Place of publication:
Neumünster
Publisher:
Nordische Verlagsanstalt R. Hieronymus
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (80 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Kapitel. Karl Marx und der Marxismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Wesen, Bedeutung und Unterschiede vom wissenschaftlichen Sozialismus, Sozialdemokratie, Kommunismus und Anarchismus
  • Zweites Kapitel. Der utopische Sozialismus
  • Drittes Kapitel. Ferdinand Lassalle und seine Bedeutung für die Arbeiterbewegung
  • Viertes Kapitel. Der wissenschaftliche Anarchismus
  • Fünftes Kapitel. Karl Marx und der Marxismus
  • Sechstes Kapitel. Der Bolschewismus
  • Siebentes Kapitel. Schlußbetrachtung, Rückblick und Ausblick. Die neue Wirtschaft und ihr Geist

Full text

kommen in Preußen 1916 in der Zeitschrift des statistischen preußischen Lan 
desamts, 87. Jahrgang, 3.—4. Abteilung, S. 52 flg.) Dom Jahre 1908 bis 
zum Jahre 1914 hatte sich demnach die Zahl der HäushaltUngsvorstände und 
Einzelwirtschafter mit einem Einkommen von über 9500^30 500 Mark von 
83 000 auf 116 876 vermehrt, die Angehörigen des „mittleren Oberstandes" 
mit einem Einkommen von 30 500 bis 100 000 Mark waren b,is aiuf: 24 551 
gestiegen, und die ganz -großen Einkommensbezieher mit mehr als 100 000 
Mark Einkommen auf: 5215. Allerdings trat dann im Kriegsjahre 1915 
ein kleiner Rückschlag ein, der sich in der Abnahme der Zahlen der Ein- 
kommensbegieher der erwähnten Kategorien auf: 107 426, 22 962 und 4968 
kundgibt. Aber bereits im folgenden Jahre 1916 war dieser nur unerheb 
liche Rückschlag schon so gut wie restlos überwunden. Die Zahlen! steigen an 
auf: 114 843, 26 602 und 6686. Gerade die beiden obersten Einkommens 
schichten mit mehr als 30 500 Mark Einkommen haben also ganz gewaltige 
Zuwachse zu verzeichnen. Riesige Kriegsgewinne sind eben den stüuerkräf- 
tigen und steuerkräftigsten Zensiten in Preußen zugefallen. Bei einer Ver 
mehrung der Zensiten in Preußen im Zeitraum von 1896 bis 1916 um 'ins 
gesamt 293 v. H. hat sich die Zensitenzahl der Einkommen von mehr als 
100 000 Mark fast vervierfacht, während die der Einkommensbezieher von 
30 500 bis 100 000 Mark sich fast verdreifachte, und die der Zensiten von 
9500—30 500 Mark sich mehr als verdoppelte. 
In Sachsen findet sich genäu das gleiche Bild: dort bezogen ein Ein 
kommen von 12 000—100 000 Mark im Jahre 1886: 3400, 1906 dagegen: 
12 100 Personen Änd über 100 000 Mark in den gleichen Jahren 70 und 400 
Personen. 
Man sieht von der Bildung eines „Wasserkopfs" bei den oberen Ein- 
kommcnsstüfen ist nicht das Geringste zu verspüren, die Zahl der Empfän 
ger großer Einkommen wird immer größer, der obere und oberste Teil 
der Pyramide unseres Gesellschaftsaustaues wird nicht eingeschnürt, son 
dern immer mehr und mehr verstärkt. „Man mag die Ziffern der Statistik 
drehen und wenden wie man will. Je näher wir dem Augenblick des Zu-' 
sammenbruchs der kapitalistischen Wirtschaftsordnung kommen, destomehr 
Expropriateurs wimmeln herum. Das Geschäft der Expropriation wird im 
mer schwieriger werden." (Sonstart, Geschichte der deutschen Volkswirt 
schaft, S. 507.) Angesichts dieser unleugbaren Tatsachen sieht sich denn auch 
Eduard Bernstein, der wissenschaftliche Vater des Revisionismus in seinen 
„Voraussetzungen des Sozialismus", S. 50, zu dem wertvollen Zugeständnis 
genötigt: „Es ist durchaus falsch anzunehmen, daß die gegenwärtige Ent 
wickelung eine relative oder gar absolute Verminderung der Besitzenden auf 
weist. Richt mehr oder minder, sondern schlechtweg mehr, d. h. absolut und 
relativ wächst die Zahl der Besitzenden." 
i) Die Verelendungstheorie. 
Sie ist bekanntlich die Lehre, daß im Zeitalter der privatkapitalistischen 
Wirtschaftsordnung, mit dem Aufkommen der Großindustrie und des Groß 
handels, mit der Trennung des Arbeiters von dem Besitz und Eigentum an 
den Produktionsmitteln die gesamte wirtschaftliche wie kulturelle Latze des 
Arbeiterstandes ausnahmslos und allgemeingültig immer schlechter und
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.