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Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

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Bibliographic data

fullscreen: Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

Monograph

Identifikator:
1004944497
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18162
Document type:
Monograph
Author:
Bovensiepen, Rudolf http://d-nb.info/gnd/116299916
Title:
Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus
Place of publication:
Neumünster
Publisher:
Nordische Verlagsanstalt R. Hieronymus
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (80 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Kapitel. Karl Marx und der Marxismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bolschewismus, Fascismus und Demokratie
  • Title page
  • I. Die Krisis der Freiheit nach dem Weltkrieg
  • II. Die Folgen von Krieg und Frieden
  • III. Die Lehren der Freiheit und die freien Verfassungen im 19. Jahrhundert
  • IV. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • V. Die Krisis der liberalen Parteien und ihre Ursachen. Die Wirkung des Sozialismus in den freien Verfassungen
  • VI. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • VII. Die Reaktion in Europa und das Diktatur-Fieber der Mittelmeerstaaten
  • VIII. Die neue Form der Reaktion: der Fascismus
  • IX. Der Fascismus als weißer Bolschewismus und eine Gefahr für den Frieden
  • X. Freiheit, Reaktion und Sozialismus als historische Phänomene
  • XI. Die Übertreibungen über den Bolschewismus. Die Ausschreitungen des europäischen Kapitalismus außerhalb Europas. Der Kultus der Gewalt
  • XII. Bolschewismus und Fascismus als gleichartige Phänomene. Die Kritik am Wirken der Parlamente. Unmöglichkeit einer dauernden absoluten Verfassung in der heutiigen Gesellschaft
  • XIII. Die Entwicklung der Mittelschichten und der Widerstand gegen die extremen Tendenzen
  • XIV. Notwendigkeit einer Revision der parlamentarischen Funktion und Arbeiterpolitik
  • XV. Der Verfall Europas als Folge der Neigung zur Gewaltätigkeit und des Mangels an Frieden und Freiheit. Die unausbleibliche Rückkehr zu den liberalen Verfassungen
  • Contents

Full text

worden ist. Dem Kommunismus wenden sich die Idealisten, die Unzufrie- 
denen, die Unklaren zu, wie auch die wirklichen Kriegsgegner. Statt ihre 
Fehler zu verbessern, errichten die reichen Klassen und die Regierungskreise 
in vielen Ländern Diktaturen, oder sie streben nach Wiederherstellung der 
Monarchie, oder sie verherrlichen Diktaturen und unterstützen sie in anderen 
Ländern. Folgt daraus nicht notwendig, daß die Völker mißtrauisch werden? 
Aber ich kenne kein einziges europäisches Land, in welches der Bolsche- 
wismus wirklich eingedrungen ist und wo der Kommunismus eine wahrhaft 
ernste Gefahr bedeutet. Sobald der Kommunismus sich deutlich zeigt, ruft er 
eine Reaktion hervor, die ihn lahmlegt. Die Wirkung des Kommunismus 
scheint sich jetzt in Europa zu vermindern; das Volk fühlt sich nach dem 
Beispiel Rußlands nicht sehr angezogen von den Grundsätzen und vor allem 
von den Handlungen Moskaus. 
Was die internationale Wirkung des Bolschewismus inner- und außerhalb 
Europas betrifft, muß man bemerken, daß die großen Pläne, die man vor 
einigen Jahren Sowjet-Rußland zuschrieb, viel mehr der Phantasie mancher 
reaktionärer vor allem englischer Zeitungen entstammen. Es ist möglich, daß 
bolschewistische Agenten die Aufstände in China angestiftet haben. Aber 
verdient nicht auch das unmoralische Werk der Europäer in China die tiefste 
Abscheu seitens der Chinesen und mußte dies nicht früher oder später zu 
blutigen Aufständen und Konflikten führen? Die chinesischen Erhebungen 
sind zugleich nationalistisch und kommunistisch. Der Nationalismus erwuchs 
aus den ruchlosen Räubereien und Grausamkeiten der Europäer, die bei zahl- 
reichen Gelegenheiten und vor allem zur Zeit des Boxer-Aufstandes in Ver- 
brechen und Plünderungen wetteiferten. Diese Schuld einiger europäischer 
Nationen kann durch nichts ausgelöscht werden. Die chinesische Revolution 
ist nichts als die Erhebung -gegen die barbarischeste Form der kapitalistischen 
Ausnützung, die es je gegeben hat. 
Das chinesische Volk ist das duldsamste der Welt; kein anderes neigt so 
wenig zu Gewaltsamkeiten wie dieses. Die Lehre des Konfucius, die das 
Seelenleben der Chinesen bestimmt, rät von allen Lehren am eindringlichsten 
zum Frieden. Wenn die europäischen Besatzungstruppen in China nicht so 
zahllose Verbrechen und Plünderungen begangen hätten, und wenn man nicht 
durch die betrübendsten Intrigen versucht hätte, Konzessionen zu erlangen 
und die wirtschaftliche Lage auszunutzen, hätte China wahrscheinlich dem 
Handel und den für Europa günstigen wirtschaftlichen Beziehungen keinen 
Widerstand geboten. Aber das Verfahren des europäischen Kapitalismus in 
China war und ist schmählich. Die europäischen Kapitalisten haben in den 
61
	        

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Bolschewismus, Fascismus Und Demokratie. Hanfstaengl, 1926.
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