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Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus

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Bibliographic data

fullscreen: Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus

Monograph

Identifikator:
1004944497
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18162
Document type:
Monograph
Author:
Bovensiepen, Rudolf http://d-nb.info/gnd/116299916
Title:
Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus
Place of publication:
Neumünster
Publisher:
Nordische Verlagsanstalt R. Hieronymus
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (80 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Kapitel. Karl Marx und der Marxismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und Bolschewismus
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Wesen, Bedeutung und Unterschiede vom wissenschaftlichen Sozialismus, Sozialdemokratie, Kommunismus und Anarchismus
  • Zweites Kapitel. Der utopische Sozialismus
  • Drittes Kapitel. Ferdinand Lassalle und seine Bedeutung für die Arbeiterbewegung
  • Viertes Kapitel. Der wissenschaftliche Anarchismus
  • Fünftes Kapitel. Karl Marx und der Marxismus
  • Sechstes Kapitel. Der Bolschewismus
  • Siebentes Kapitel. Schlußbetrachtung, Rückblick und Ausblick. Die neue Wirtschaft und ihr Geist

Full text

— 63 — 
von uns mitgeteilten Stellen) offenkundigen Zwang an, zweifelsohne haben 
Marx und Engels ihrer Theorie eine ganz andere, sehr reale Bedeutung bei 
gelegt und „Elend", Druck, Ausbeutung und Sklaverei sehr handgreiflich, ma 
teriell verstanden. 
g ) Die Krisen- und Zusammenbruchstheorie. 
Sie geht dahin: Aus dem Schatze der bürgerlichen Gesell 
schaft wachsen die Kräfte hervor, die sie langsam aber sicher 
dem Untergange zuführen. Die völlig anarchische Produktionsweise, 
die immer steigende Prositsucht, die fehlende Uebersicht über die 
Absatzmärkte und die Gestaltung des Absatzes machten das Mitz- 
verhältnis zwischen der Menge der ' Warenvorräte und ihrer Absatz- 
fähigkeit immer krasser. Immer mehr und mehr würden die Krisen zuneh 
men, gleichsam immer wiederkehrende Bankerotte der bürgerlichen Gesell 
schaft seien sie, die schlietzlich zu einer Weltkrisis und zu einem völligen.Zu 
sammenbruch der ganzen kapitalistischen Produktionsweise führen werden. 
Im „Kommunistischen Manifeste" lesen wir (S. 30/31) hierüber: „Die bür 
gerlichen Eigentumsverhältüisse, die moderne bürgerliche Gesellschaft, die so 
gewaltige Produktions- und Verkehrsmittel hervorgezaubert hat, gleicht dem 
Hexenmeister, der die unterirdischen Gewalten nicht mehr, zu beherrschen ver 
mag, die er heraufbeschwor. Seit Dezennien ist die Geschichte der Industrie 
uUd des Handels nür die Geschichte der Empörung her modernen Produktiv 
kräfte gegen die modernen/ Produktionsverhältnisse, gegen die Eigentums 
verhältnisse, welche die Lebensbedingungen der Vourgoiste und ihrer Herr 
schaft sind. Es genügt die Handelskrisen zu nennen, welche in ihrer periodi 
schen Wiederkehr immer drohender die Existenz der ganzen bürgerlichen Ge 
sellschaft in Frage stellen. In den Handelskrisen wird ein großer Teil nicht 
nur der erzeugten Produkte, sondern der bereits geschaffenen.Produktivkräfte 
regelmäßig vernichtet. In den Krisen bricht eine gesellschaftliche Epidemie 
aüs, welche allen früheren Epochen als ein Widersinn erschienen wäre — 
die Epidemie der Ueberproduktion. Die Gesellschaft findet sich plötzlich in 
einen Zustand momentaner Barbarei zurückversetzt/ eine Hungersnot, ein 
allgemeiner Vernichtungskrieg scheinen ihr alle Lebensmittel abgeschnitten 
zü haben, die Industrie, der Handel scheinen vernichtet, unh warum? Weil 
sie zu viel Zivilisation, zu viel Lebensmittel, zu viel Industrie, zu viel 
Handel besitzt. Die Produktivkräfte, die ihr zur Verfügung stehen, dienen 
nicht mehr zur Beförderung der bürgerlichen Eigentumsverhältnisse, im Ge 
genteil, sie sind zu gewaltig für diese Verhältnisse geworden, sie werden 
von ihnen gehemmt,, und sobald sie diese Hemmnis überwinden, bringen sie 
die Existenz des bürgerlichen Eigentums. Die bürgerlichen Verhältnisse 
sind zu eng geworden, um den von ihnen erzeugten Reichtum zu fassen. Wo 
durch überwindet die Bourgoisie die Krisen? Einerseits durch die erzwun 
gene Vernichtung einer Masse von Produktivkräften; andererseits durch die 
Eroberung neuer Märkte und die gründlichere Ausbeutung alter Märkte. 
Wodurch also? Dadurch, daß sie allseitigere mnd gewaltigere Krisen vorbe 
reitet und die Mittel, den Krisen vorzubeugen, vermindert." 
Auch hier hat das Erfurter sozialdemokratische Parteiprogramm vom 
Jahre 1891 sich restlos dem Meister verschrieben. Es heißt hier Über die 
Krisen: „Der Abgrund zwischen Besitzenden und Besitzlosen/ wird noch er-
	        

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Essays of Benjamin Franklin. G. P. Putnam’s Sons, 1927.
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