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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

i 
i 
Zahnstangenformen. 
163 
Wärters*) nach einem Hauptgleis sich bewegen, zu einer Zeit, wo letzteres befahren wird. Die 
Weiche (8 in Abb. 149) steht dann so, daß die Verbindung mit dem Hauptgleis h aufgehoben 
ist. Jedes Fahrzeug des Seitcnstranges n, das jetzt in die Weiche s gelangt, wird hier auf 
einen toten Strang geleitet, der frei oder in eine Sandschüttung ausläuft. Nach Abb. 150 
würde ein solches Fahrzeug in der Sicherheitsweiche zum Entgleisen gebracht werden. 
Nur nach Entriegelung und Umstellung der Weiche s durch den Signalwärter ist ein Über 
gang von dem Neben- auf den Hauptstrang möglich. Der Betrieb des Hauptgleises kann 
sonach nicht gefährdet werden. Derartige Sicherheitsweichen finden sich vielfach auf eng 
lischen Bahnen. Sie sind seit langen Jahren für Neuanlageu dort vorgeschrieben. 
Sonderheiten im Oberbau 
der Skeilbshnrn. 
Zahnbahnen. Marsh war bei 
Anlage der ihm bereits 1858 regie 
rungsseitig genehmigten, doch erst 1866 
in Angriff genommenen Zahnbahn auf 
den Mount Washington infolge knapper 
Geldmittel gezwungen, möglichst billig 
zu bauen. Infolgedessen glich er alle 
stärkeren Höhenunterschiede an der Fels 
lehne durch hölzerne Gerüstbautcn nach 
Art der Abb. 151 bis 153 aus und stellte 
sogar das Gleis aus Flacheisen mit 
Langschwellen - Unterlage her. Die 
Gleisauordnung war eine verfehlte und 
als solche anderswo schon seit fast 30 
Jahren bekannt. Auch Marsh sollte 
dieses bald erkennen, als nach Fertig 
stellung der ersten Teilstrecke die Loko 
motive in Thätigkeit trat. Die Flach 
eisenschienen mußten schleunigst gegen 
die Breitfußschieuen ausgewechselt wer 
den, um die durch Schienenbruch veran 
laßten zahlreichen Betriebsstörungen zu 
vermeiden. Die Holzgerüste wechselten 
in ihrer Höhe von : / 2 bis 8 m. Letz 
teres Maß wurde auf der Steilrampe 
von 377 °/ 00 erforderlich. Die Bau- 
schwierigkeiten waren nicht gering. Die 
Arbeiter konnten an den steilen, nackten 
Felshängen nur mit Steigeisen thätig 
sein. Abb. 153 zeigt einen Gleisabschnitt 
der mittleren Steigung (240 0 / 00 ). 
ein Abheben der Lokomotivräder von 
ihren Schienen zu hindern, stützen sich 
am Lokomotivgestell befestigte Rollen 
gegen die untere Fläche der frei über 
ragenden Zahnstangen-Winkeleisen. Die 
J=4_ 
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crtiy<$crJ>a<h 1S71. 
$i£ovnq.<Js. & cKiese 1S0S. 
Stt4vC 180S. 
155. EntwirKelmigsformrn der Zahnstange. 
*) Der Signalwärter nimmt in England eine besondere Stellung im Eisenbahndienste ein. 
Nicht nur bedient er das Stellwerk ini Weichenturme - vergl. Abschnitt „Signalwcsen" — sondern 
er stellt auch selbständig und unabhängig von dem Stationsvorsteher die Ein- und Abfahrts 
signale für die Züge.' Dem Stationsvorsteher liegt nur die Sorge um den Verkehr der 
Reisenden am Bahnsteige ob. 
21 *
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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