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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Trevithik. Älteste Eisenbahnlokomotive. 
187 
Bemerkenswert an dieser ältesten Eisenbahnlokomotive ist noch der Umstand, das; die 
Räder an der Lauffläche in Breite der Fahrschienen glatt, daneben aber durch Nagelköpse 
rauh gemacht waren. Neben die Eisenspur war eine Holzbahn gelegt, in die sich die Köpfe 
der Radnägel beim Fahren eindrückten. Durch die künstlich so vermehrte Reibung war die 
Lokomotive im stände, Wagenlasten fortzuziehen. In seiner Patentschrift vom Jahre 1802 
wies Trevithik darauf hin, daß in gewissen Fällen der Umfang der Treibräder uneben zu 
machen sei, etwa durch vorstehende Bolzen, Nagelköpfe oder durch Querfurchcn. Er setzt jedoch 
ausdrücklich hinzu, daß im allgemeinen die gewöhnliche Beschaffenheit oder Form der Außen 
fläche dieser Räder für den beabsichtigten Zweck genügen würde, das ist aber der glatte 
cylindrische Radumfang! Ihm war also im Gegensatz zu der in der späteren, auch neuzeitigen 
Litteratur allgemein verbreiteten Ansicht schon bekannt, daß die Reibung zwischen Treibrad 
und Radbahn unter Umständen für das Ziehen von Lasten genüge. Wenn er dennoch die 
vorgenannten Kunstnnttel zur Vermehrung der Adhäsion vorschlug und anwandte, so war 
er dazu gezwungen, weil die Treibrädcr seiner Lokomotive viel zu gering belastet waren. 
183. Trevithiks verbesserte Kchmnngrad-Lokomotive, 180314. 
(Älteste Lokomotive für Eisenbahnen.) 
Aus dem zu Anfang dieses Abschnitts über Schienenreibung Gesagten geht aber hervor, daß, 
wenn eine Lokomotive beim Anfahren einen bestimmten Widerstand überwinden soll, ihre 
Treibräder mit etwa dem 6,sfachen desselben belastet sein müssen. Dieses einfache Grund 
gesetz war aber derzeit noch nicht erkannt. Für die damalige Zeit kam noch erschwerend 
hinzu, daß die Spnrwege vielfach in den unebenen und oft steilen Straßenzügen lagen, auf 
die so schwache Lokomotiven wie es die Trevithiksche war, mittels glatter Räder Wagenlasten 
nicht hinauf befördern konnten, zumal wenn die Schienen durch schmelzenden Schnee, 
Schlamm u. s. w. schlüpfrig geworden waren. 
Von dieser Trevithikschen Lokomotive, die übrigens ihrem Erfinder weder Erfolg 
noch dauernde Anerkennung einbrachte, auch nicht einbringen konnte, da sie nicht genügend 
ausgereift und das gußeiserne Gleis, auf dem sie lief, auch nicht widerstandsfähig genug 
war, leitete sich wohl die falsche Anschauung jener Zeit her, daß zwischen glatten Treib 
rädern und Eisenschienen nicht so viel Reibung vorhanden sei, wie für das Fortziehen 
von Lasten notwendig ist. Und so sehen wir, wie die nächsten, von anderer Seite unter 
nommenen Versuche auf Herstellung eines brauchbaren Dampfwagens sich alle mit der 
künstlichen Reibung abmühen. Sie alle waren sonach von vornherein nicht lebensfähig. 
Am aussichtsvollsten war noch die Zahnradlokomotive, auf die 1811 I. Blenkinsop, 
24*
	        

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Modern Monetary Systems. King, 1927.
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