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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wasserstraßen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

494 Schiffahrtskanäle. 
geschaltet. Von der Schleuse bei dem Kanalausgang aus dem Biwasee, sowie von dem 
Eingang des Kanaltunnels gibt Abb. 492 eine Ansicht. 
Mechanischer Schleppzug auf den Kanälen. Auf die scharfe Konkurrenz 
zwischen Eisenbahnen und Schiffahrtsstraßen ist bereits wiederholt hingewiesen worden. 
Dieser Kampf hat dazu geführt, alle Sinne anzustrengen, um auch die Leistungsfähigkeit 
der Kanäle möglichst zu erhöhen. Diesen Bestrebungen ist die Entstehung der Hebewerke 
und der Schiffseisenbahn zu verdanken, wie denselben auch alle jene Vorrichtungen ent 
sprungen sind, welche die Bedienung der Schleusen beschleunigen (mechanische Bewegungs 
vorrichtung der Thore und Umläufe rc.). Eine Aufgabe, deren Lösung in besonderem 
Maße zu einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Kanäle beitragen wird, ist die Aus 
bildung des mechanischen Schleppzuges. Wenn diese Bestrebungen auch noch nicht 
zu einem vollständigen Erfolge geführt haben, so haben sie doch bereits sehr gute Ergeb 
nisse gezeitigt. 
Man hat natürlich auf den Kanälen seit langem von Schleppdampfschiffen Gebrauch 
gemacht; ihr Benutzung hat jedoch den Übelstand im Gefolge, daß durch die von ihnen 
verursachten Wellen die Kanalufer stark angegriffen werden. Auch die Tauerei ergab 
nicht vollständig befriedigende Ergebnisse, weshalb man das Augenmerk auf die Erfindung 
neuerer Konstruktionen gerichtet hat. Gegenwärtig stehen verschiedene Methoden der 
Schiffszüge auf Kanälen im Vordergrund. Da ist erstlich der Seilzug mittels eines 
endlosen Seils. In Deutschland sind mit einem solchen Wanderseil, an welchem die 
einzelnen Schiffe angehängt werden, am Oder-Spreekanal, in Frankreich am Kanal von 
St. Maur und St. Maurice Versuche gemacht worden. Bei den letzteren Versuchen hat 
sich ergeben, daß das Wanderseil leicht von den Leitwellen abgleitet, namentlich tritt dieses 
häufiger in den Kurven ein. 
Ein anderes Verfahren ist der Seilzug mittels eines besonderen Motors. 
Als Kraftquelle findet hierbei ausnahmslos die Elektrizität Anwendung. Der erste Ver 
such eines elektrischen Schiffszugs wurde bereits im Jahre 1838 von Prof. Jacobi in 
Königsberg angestellt, hatte jedoch keine praktischen Ergebnisse. Erst das letzte Jahrzehnt 
förderte das Problem einen wesentlichen Schritt. 
An einigen amerikanischen Kanälen hat das System Lamb Verwendung gefunden. 
Hierbei stehen an dem Ufer entlang Holzmaste mit Querarmen; der obere Arm trägt 
das Tragkabel, der untere das Zugkabel. Auf dem ersten Seil läuft an einem mit Rollen 
versehenen Traggestell der elektrische Motor. Das untere Seil ist um eine Seilscheibe 
gewickelt, die mittels Zahnrad und Schneckenübersetzung von dem Motor angetrieben wird. 
Das Schiff wird mittels eines Seiles an den Motorapparat befestigt. In Frankreich 
benutzt man zn dem elektrischen Schiffszug das sogenannte „elektrische Pferd" oder den 
„elektrischen Schlepper", einen Motorwagen, der nicht auf Schienen läuft. Das Schlepper 
gestell ruht auf drei Rädern, das Vorderrad wird durch den Führer gesteuert, die Strom 
zuführung erfolgt in ähnlicher Weise wie bei den elektrischen Straßenbahnwagen. 
Das von der weltbekannten Firma Siemens & Halske ausgebildete System 
Köttgen besteht in der Benutzung kleiner Lokomotiven, die sich auf einem am Ufer ver 
legten Geleise bewegen (Abb. 493); die Stromzuführung erfolgt durch eine auf dem Kon 
taktdraht gleitende Rolle mit Rute. An diese Lokomotive wird das zu ziehende Schiff 
befestigt. Die Zuggeschwindigkeit beträgt 4 bis 5 km. in der Stunde. 
Serkimräle. 
Die verhältnismäßige Kleinheit der meisten antiken Seeschiffe gestattete denselben, 
weit in das Landinnere vorzudringen und auch viele der vorhandenen Binnenschiffahrts 
kanäle zn benutzen. Die Abmessungen der Schiffe der Neuzeit sind dagegen so kolossal, 
namentlich ist deren Tiefgang ein so bedeutender, daß gewöhnliche Schiffahrtskanäle von 
ihnen nicht passiert werden können. Die großen Vorzüge des Schiffsverkehrs haben im 
Lause der Zeit immer mehr den Wunsch hervortreten lassen, auch für die Seeschiffe dort, 
wo die Natur ihnen die Welt versperrt hat, gewaltsam einen künstlichen Weg zu schaffen. 
Dank der im Vergleich zu früheren Zeiten außerordentlichen Hebung der wirtschaft-
	        

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Cost of Living in German Towns. Stat. Off., 1908.
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