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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wasserstraßen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Leuchttürme von Cordouan und Eddystone. 
553 
ersetzt. Um den Schiffern das Feuer auf größere Entfernung sichtbar zu machen, wurde 
gegen das Ende des 18. Jahrhunderts der Turm auf 60 in erhöht. Durch diese Er 
höhung hat der in reichem Renaissancestil erbaute Turm an seiner Schönheit bedeutend 
eingebüßt. Im ersten Stockwerk, welches die Bezeichnung „Wohnung des Königs" führt, 
enthält der Turm einen großen reich ausgestatteten Saal und im Stockwerk darüber eine 
mit einer kassettierten Kuppel überwölbte, mit korinthischen Pilastern und wertvollen 
Bildhauerarbeiten geschmückte Kapelle und über dem Eingang zu dieser die Büste seines 
Erbauers, Louis de Foix. Einen zweiten gleich prunkvollen Leuchtturm hat die Erde 
nicht mehr aufzuweisen, da 
man in späterer Zeit mit 
vollem Recht die Schönheit 
eines Leuchtturms nicht in 
bildnerischem Schmuck, son 
dern in der Gesamterscheinung, 
in der zweckmäßigen Form, 
in dem schönen Umriß, in der 
soliden Herstellung und in der 
Harmonie der Verhältnisse, 
die den Eindruck des Monu 
mentalen und der Kühnheit 
der Konstruktion zugleich zum 
Ausdruck bringen, gesucht hat. 
Aber manchen anderen 
berühmten Leuchttürmen be 
gegnen wir noch bei einer 
Wanderung den Küsten ent 
lang, berühmt durch ihre 
Konstruktion und durch ihre 
Geschichte, die uns von dem 
Ringen und den Kämpfen 
ihrer Baumeister mit den Ele 
menten, von deren Siegen und 
Niederlagen erzählt. In erster 
Linie ist unter diesen der 
Leuchtturm von Eddystone 
(Wirbelfelsen) zu nennen. 
Den ersten Leuchtturm 
auf diesem Felsen an der Küste 
von Cornwallis, 26 km süd 
westlich von Plymouth, hat 
im Jahre >696 der Brauer 
und Landmann Winstanley 
begonnen,undbereits 2Jahre 
nachher ist im November 1698 
in einer Höhe von 18 m über dem Felsen das Licht in der Laterne des ganz aus Holz ge 
bauten Turmes angesteckt worden. Die Erbauer der Leuchttürme hatten in England früher 
das Recht, von den Schiffen, die in das Bereich des Leuchtturms kamen, Abgaben zu erheben , 
die Aussicht auf Gewinn hatte Winstanley zum Bau des Leuchtturms veranlaßt. Da die 
Wellen an dem Turm viel höher hinaufstiegen, als der unkundige Erbauer vermutet hatte, 
so daß die Laterne manchmal im Wasser ganz begraben war, so erhöhte er den Turm auf 
die doppelte Höhe und verstärkte den Fuß durch einen 1,2 m starken Ring aus Manerwerk. 
5 Jahre, nachdem das Feuer zum erstenmal gebrannt hatte, an einem stürmischen Tage im 
November des Jahres 1703 befand sich der kühne Erbauer im Turm, um einige Ausbesse 
rungen zu überwachen, und fand mit seinen Arbeitern in dem vom Sturm weggespülten Turm 
seinen Tod. 
Drei Jahre lang mußten die Schiffer das so notwendige Feuer auf dem Wirbclfelsen 
entbehren, als am l. Juli 1706 der Scidenweber John Rudycrd mit dem Ban des zweiten 
Leuchtturms, gleichfalls aus Holz, begann. Nach nur zweijähriger Bauzeit, am 28. Juli 1703 
IX'70 
510. Ueuer Leuchtturm von Eddystone.
	        

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Das Finanzsystem Des Deutschen Reiches in Politischer Und Wirtschaftlicher Beziehung. Poeschel, 1906.
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