Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Weltverkehr und seine Mittel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wasserstraßen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Leuchttürme. 563 
werden mußte, im Jahre 1874 der Rübölbelenchtnng wieder weichen, ist aber neuer 
dings in seine Herrschaft wieder eingesetzt worden. In Frankreich wurden die beiden 
auf dem Kap la Heve nebeneinanderstehenden Leuchttürme seit 1864 elektrisch beleuchtet 
und zwar mit so gutem Erfolg, daß im Jahre 1882 die Einführung des elektrischen 
Lichtes auf den französischen Leuchttürmen in ausgedehntem Maße beschlossen wurde, 
während man sich in England in diesem Zeitpunkt gegen die Vorzüge des elektrischen 
Lichtes für die Küstenbelenchtung noch ablehnend verhielt. 
In den Jahren 1884/85 wurden auf Veranlassung des englischen Küstenschutz 
amtes (Trinity House) auf South-Foreland, der Wiege der elektrischen Leuchtturm 
beleuchtung, in umfassendster Weise vergleichende Versuche über die beste Leuchtturm 
befeuerung angestellt und auf drei eigens hierzu errichteten steinernen Türmen die 
Feuer, und zwar eines aus elektrischem Licht, eines mit dem seitherigen Pflanzenöl 
und eines aus Gaslicht nach System Wigham, während mehrerer Monate und bei 
den verschiedenartigsten Witterungszuständen beobachtet; diese Versuche haben unzwei 
deutig bewiesen, daß das elektrische Licht besser als Gas- und Öllicht geeignet ist, 
den Nebel zu durchdringen, und ihm damit den Sieg über Gas- und Öllicht er 
rungen. Freilich sind die Anlagekosten der elektrischen Leuchtfeuer sehr hoch, und des 
halb konnte ihnen noch nicht auf allen Leuchttürmen die ihnen gebührende Stelle ein 
geräumt werden. 
An der deutschen Küste ist der neu erbaute eiserne Leuchtturm auf der Insel 
Borkum, welcher die Einfahrt der Ems beleuchtet, und der im Jahre 1894 vollendete 
steinerne Leuchtturm in Neusahrwasser mit elektrischem Licht ausgestattet worden. In 
Neufahrwasser hatte durch die elektrische Beleuchtung der Hafenkais und mehrerer benach 
barter Fabriken das durch ? Petroleumlampen erzeugte Feuer auf dem Mitte vorigen 
Jahrhunderts erbauten Leuchtturm an seiner Stärke bedeutend eingebüßt. Da auch eine 
größere Höhe des Feuers angezeigt war und der als Ausguck für die Lotsen dienende 
einen Zeitball tragende hölzerne Turm der Erneuerung bedurfte, so entschloß man sich, 
einen neuen Leuchtturm zu bauen, welcher zugleich die Lotsenwarte und die Zeitball 
station in sich vereinigte. Da die aus anderen Leuchttürmen ausgeführten großen elek 
trischen Beleuchtungsanlagen nicht als Vorbild dienen konnten, so wurden an dem alten 
Turme 4 Jahre lang Versuche mit elektrischen Bogenlampen gemacht, welche ergaben, 
daß die beste Wirkung mit wagerecht gestellten Kohlenspitzen erzielt werden. Die Anlage 
für die gemeinsame Beleuchtung des Leuchtturms und der Hafenkais wurde so einge 
richtet, daß neben 6 Dynamomaschinen noch eine Akkumulatorenbatterie aufgestellt 
wurde, und es wird in mondhellen Nächten und in den Zeiten, in denen die Beleuchtung 
des Hafens entbehrlich ist, die Leuchtturmlampe unmittelbar durch den Akkumulator ge 
speist. Den Witterungsverhältnissen entsprechend kann man das Leuchtturmslicht mit 
wechselnder Lichtstärke brennen lassen, dadurch, daß von den in der Leitung befindlichen 
Widerständen ein größerer Teil ausgeschaltet wird. 
Von einem Leuchtfeuer verlangt man, daß es so früh wie möglich dem von der 
See kommenden Schiffe sichtbar wird und daß es dem Schiffe auf der Strecke zwischen 
dem Punkte, wo das Feuer zuerst in Sicht kam, und dem Leuchtturme selbst genügend 
Licht spende. Diejenige Anordnung eines Leuchtturmes ist daher die beste, bei der so 
wenig wie möglich Strahlen von der Lampe und den zugehörigen Teilen verschluckt 
werden oder durch Ausstrahlung in die Wolken verloren gehen. Solange man Holz- 
und Kohlenfeuer brannte, gab es keine Möglichkeit, die von der Lichtquelle nach allen 
Richtungen in gleicher Weise ausgesaudten Lichtstrahlen zu sammeln. Erst durch die 
Einführung der Brenner, namentlich der Argandschen Lampe, wurde es möglich, durch 
Spiegelung und Brechung die Lichtstrahlen zu sammeln, nach bestimmten Flächen zu 
leiten und zu verstärken. Um die von einer Lichtquelle ausgehenden Strahlen in 
wagerechter Richtung so zu leiten, daß ein Gürtel von hinreichender Breite beleuchtet 
wird, müssen die nach oben gerichteten Strahlen abwärts, die nach unten gerichteten 
aufwärts gebeugt werden, was durch parabolische Spiegel oder durch Linsen ge 
schehen kann. 
71
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.