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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schiffbau
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Holzschisfban: Einsetzen der Masten. 659 
Schiffsoffiziere, sowie um den Bau eines Deckshauses mittschiffs zur Unterbringung der 
Mannschaftslogis und der Schiffsküche. 
Das Einsetzen der Untermasten und des Bugspriets erfolgt meist mit Hilfe eines 
Mastkranes oder mit Hilfe von provisorisch errichteten Böcken — Zweibeinen. Es folgt 
dann das Aufbringen der sonstigen Rundhölzer als Stengen, Raaen, Gaffel, Bäume, 
sowie im Anschluß hieran das Auftakeln, d. h. das Anbringen des stehenden und laufenden 
Guts der Takelage. 
Die Masten bestehen der Höhe nach meist aus mehreren Längen, dem Untermast 
und den einzelnen Stengen. Der Untermast zerfällt mit Bezug auf seine Abmessungen 
in drei Teile. Der untere Teil reicht vom Fuß bis unterhalb des Oberdecks. Er erhält am 
untersten Ende einen vierkantigen Zapfen, mit welchem er in der Mastspur gelagert ist. 
Im Oberdeck wird der Mast im Mastloch durch die Mastkeile festgekeilt. Der mittlere 
Teil reicht vom Oberdeck bis zur Sahling, welcher seitlich durch konsolartige Mastbalken 
gestützt wird. Der oberste Teil der Untermasten heißt der Top des Mastes. Er wird 
mit vertikal angeordneten Latten benagelt, um ihn gegen das Scheuern der Wanten zu 
schützen, und trägt an seinem oberen Ende in einem vierkantigen Zapfen das Eselshaupt. 
Die Untermasten werden ans Kiefern- oder Yellow pine-Holz, die größeren auch aus 
Stahl gefertigt. Die hölzernen Masten werden meist aus mehreren Hölzern zusammen- 
672. Insammengcdautr Masten. 
gebaut — gebauter Mast — teils der Länge nach, teils im Querschnitt und durch Bolzen 
und warm aufgezogene eiserne Ringe verbunden. Man bildet entweder aus zwei Hölzern 
ein Herzstück von der vollen Maststärke und ergänzt die Seiten durch Schalen, welche 
oben als Backen ausgearbeitet werden, oder man verwendet ein polygonales Holzstück, 
welches von Schalen oder Schwaigen umgeben wird. Die stählernen Masten, welche sich 
durch größere Widerstandsfähigkeit und Dauerhaftigkeit auszeichnen, werden als Cylinder 
aus Stahlblechen mit innen liegenden Naht- und Stoßstreifen zusammengenietet, und 
größere Masten erhalten im Inneren Versteifnngswinkel oder Stähle, welche meist zugleich 
als Nahtstreifen dienen. Die Balken bestehen aus stählernen Konsolblechen, und der Top 
wird durch einen Deckel geschlossen. 
Die Verbindung der Nntermasten mit den Stengen erfolgt mit Hilfe des Marses, 
der Sahlings und des Eselshauptes. Die Längs- und Quersahlings dienen zum Tragen 
des Marses und als Stützpunkt für den Fuß der Marsstenge, welche mittels des Schloß 
holzes auf ihnen ruht. Der Mars gibt dem stehenden Gut, den Wanten der Marsstenge 
die nötige Spreizung und dient nebenbei als Plattform zur Bedienung der oberen 
Takelage. Das Eselshaupt, auch Eselshooft genannt, besteht aus zwei mit Stegen ver 
bundenen eisernen Ringen, von welchen der Hintere auf den vierkantigen Top des Unter 
mastes gekeilt ist, während der vordere zum Halt der Stenge dient. Die Fortsetzung der 
Marsstenge bildet die Bramstenge, diejenige der Bramstenge die Oberbramstenge oder 
Royalstenge; letztere besteht jedoch meist mit der Bramstenge aus einem Holz. Die 
Stengen werden meist aus Kiefern oder Yellow pine, seltener aus Stahl gefertigt und 
bestehen aus einem Holz.,, Der Fuß hat einen quadratischen oder achteckigen Querschnitt 
und paßt genau in die Öffnung zwischen Quer- und Längssahlings; er trägt oberhalb 
83*
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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