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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Landstraßen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

62 
Der Straßenbau. 
alte französische Bauweise in Betracht, welche in Abb. 28 veranschaulicht ist.MHierbei 
wurden auf einer Unterlage von großen flachen Steinen kleine zerschlagene Steine und 
auf diese zerschlagene Kiesel aufgebracht. Die letzte Lage wurde an der Oberfläche ge 
wölbt, damit das Wasser abfließen konnte. n Die Breite der Fahrbahn betrug etwa 5 in. 
Ähnlicher Bauart waren die Straßen in Österreich und Preußen. Die aufkommenden 
„Wegeordnungen, Straßen- und Wegereglcments" beschäftigten sich jedoch in der Haupt 
sache mit der Breitenbestimmung und mit der Freihaltung der Wege von Bäumen und 
Gebüsch, sowie mit den 
Forderungen von Seiten 
gräben und Durchlässen. 
Was dem Straßen 
bau hauptsächlich mangelte, 
war eine rationelle Her 
stellungsweise. Neben den 
französischen Ingenieuren 
ist in erster Linie dem 
berühmten englischen In 
genieur Telford die Lö 
sung dieserAufgabe zudan 
ken. Derselbelegte 1200iriu 
Hauptwege an und baute 
über 1200 Brücken, von 
denen viele allerdings un 
bedeutend sind, unter wel 
chen sich jedoch auch sehr 
bedeutende Werke, wie die 
Menai- und Cornway- 
brücke befinden. Namentlich 
für Schottland erwiesen sich 
die Telfordschen Bauten 
von weittragendem Einfluß 
und hatten eine vollständige 
Veränderung des schotti 
schen Lebens im Gefolge. 
Die einzigen wirklichen bis 
dahin im Lande vorhanden 
gewesenen Straßen waren 
in den Jahren 1715 und 
1745 von Soldaten her 
gestellt worden. Dieselben 
wurden im allgemeinen 
wenig benutzt, denn die 
Hochländer waren stolz da 
rauf, Fischer, Jäger oder 
29. Kolysbriickr iiblr die zutmla «m Kchynpatz. Viehdiebe zu fein, und 
dankten Gott dafür, daß 
in ihren Adern kein Tropfen von dem Blute der Marschbewohner floß, sie benutzten 
lieber die alten sogenannten Cattie tracks längs der Berge. In Diese Lebensweise griffen 
Telsords große Straßenbauten mächtig ein. Bei ihrer Ausführung lernten die Leute 
arbeiten und gute Werkzeuge gebrauchen, Werkzeuge, von deren Vorhandensein sie bisher 
keine Ahnung gehabt hatten. Der zuletzt erwähnte günstige Einfluß der Ausführung großer 
Jngenienrwerke läßt sich in vielen Fällen nachweisen und darf nicht unterschätzt werden. 
Der englische Straßenbau erfuhr in unserem Jahrhundert durch Mac Adam (1820) 
eine weitere Förderung. Nach diesem schottischen Ingenieur haben die makadamisierten
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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