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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schiffbau
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Entwickelung der Schiffsmaschinen. Schiffskessel. 695 
durch die Reduktion der Materialstärken, da die Rohrdurchmesser sehr gering sind und 
der Dampfdruck von innen wirkt. Auch kann bei den Wasserrohrkesseln die Verdampfungs 
kraft durch Forcierung der Verbrennung ohne Schaden für den Kessel gesteigert werden. 
Als Konstruktionsmaterial für Schiffsmaschinen ist neben dem Gußeisen für Dampf 
cylinder, Kondensator, Grundplatte, Cylinderständer für die drei letzten Teile vielfach 
Stahlguß und Bronze eingeführt worden, um die Abmessungen und Wandstärke der 
einzelnen Teile zu verringern. Die Schiffswellen der Kriegsschiffe und der Schnell 
dampfer der Handelsmarine werden ans Tiegelstahl, vereinzelt auch aus Nickelstahl ge 
schmiedet und durch Ansbohren des Kernes hohl hergestellt, während für Mantelbleche 
der großen Cylinderkessel Nickelstahl Verwendung gefunden hat, um an Gewicht zu sparen. 
Über diesen Fortschritt mit Bezug auf Ökonomie und Gewichtsersparnis sind noch 
einzelne Neuerungen hervorzuheben, welche für die Sicherheit des Betriebes von Wert 
sind. Infolge der Steigerung der Dampfspannung der Kessel und veranlaßt durch die 
Thatsache, daß Kupfer bei höheren Temperaturen erheblich an Festigkeit einbüßt, werden 
die Dampfrohre mit Stahldraht 
umwickelt und sogar ganz aus 
stählernen Rohren gefertigt. 
Außerdem werden bei langen 
Rohrleitungen besondere Vor 
kehrungen getroffen, um bei den 
verschiedenen Temperaturen der 
Ausdehnung der Rohre Rech 
nung zu tragen. Bei den Kriegs 
schiffen tritt die Sicherung der 
Maschinen- und Kesselanlage 
noch mehr in den Vordergrund, 
da durch Einschlagen von Ge 
schossen und Krepieren von Gra 
naten leicht eine Dampfgefahr 
und eine Störung des Betriebes 
eintreten kann. Man ordnet da 
her die ganze Maschinen- und 
KeffelanlagenebstRohrleitungen 
möglichst unter Panzerschutz an. 
Schiffskessel. 
Die ersten Schiffskessel 
hatten Kofferform, d. h. sie 
bestanden mit Ausnahme der 
abgerundeten Ecken aus flachen Wandungen, welche in der Länge, Breite und Höhe durch 
starke Verankerungen und Stehbolzen versteift wurden. Die Kofferkessel besitzen zwei 
bis fünf Feuerungen, welche in die hintere Rauchkammer münden, von wo die Heizgase 
durch die über den Feuerungen angeordneten Siede- oder Feuerrohre in die vordere 
Rauchkammer und von dort in den Schornstein gelangen. Sie fanden nur für Nieder 
druckmaschinen bis zu drei Atmosphären absoluter Dampfspannung Verwendung. Bei 
dem Steigen der Dampfspannung ging man zu den Oval- und schließlich zu den 
Cylinderkesseln über, mit cylindrischem Mantel und ebenen Endflächen — Stirn- und 
Rückwand — sowie cylindrischen Flamm- oder Feuerrohren, so daß sich die Verankerung 
einfacher gestaltete. Die Flammrohre werden zur Zeit fast durchweg zur besseren Wider 
standsfähigkeit gegen Druck von außen nach dem Patent von Fox oder Purves gewellt 
hergestellt und geschweißt und an den Enden mit der Stirnwand und der flachwandigcn 
Rauchkammer durch Börtelung verbunden. Sie erhalten einen Durchmesser von l bis 1,8 m, 
und ihre Zahl pro Stirnwand schwankt zwischen 2 und 4. Die Rauchkammer ist entweder 
für alle Feuerungen gemeinsam, oder sie ist für die Flammrohre einzeln oder gruppenweise 
715. Fencrrohrkessri (Cyiindrrkcssri). Nach .Engineering".
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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