Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Weltverkehr und seine Mittel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schiffbau
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

743 
Torpedoboote und Torpedobootzerstörer. Unterwasserboote. 
die Aufgabe dieser Boote nicht allein darin erblicken darf, daß sie längere Fahrten unter 
der Wasseroberfläche zurücklegen sollen, so ist es doch immerhin von großem Wert, 
wenn ein Boot, welches ähnlich den Torpedobooten für gewöhnlich sich an der Wasser 
oberfläche bewegt, für den Nahangriff plötzlich untertaucht und dann seine verderben 
bringende Waffe ungesehen und sicher vor feindlichen Geschossen aus nächster Ent 
fernung gegen das feindliche Schiff lancieren kann. Auch kann das Unterwasserboot 
zum Erforschen der Minensperren sowie zum Zerstören derselben für den Angriff auf 
feindliche Häfen eventuell gute Dienste leisten. Zur Zeit haften jedoch noch den Unter 
wasserbooten Mängel an, welche sie zu einer zuverlässigen und kriegsbrauchbaren Waffe 
noch nicht gestempelt haben. 
Zunächst bildet den schwächsten Punkt der Unterwasserboote die geringe Sichtigkeit 
unter Wasser und das Fehlen eines freien Ausblicks. Die größte Sichtweite unter Wasser 
beträgt günstigstenfalls 20 m. Die Unterwasserfahrt gleicht daher der Navigierung eines 
Schiffes im dichten Nebel. Das Boot muß daher häufig an die Oberfläche auftauchen, 
um dem Führer die nötige Orientierung zu verschaffen. Man hat zwar versucht, mit Hilfe 
von Winkelteleskopen, die in einem teleskopartig zu verlängernden Rohr installiert sind, 
welches vom Unterwasserboot bis an die Wasseroberfläche reicht, den Horizont in einem 
Umkreise von zwei Seemeilen für die Besatzung im Boot sichtbar zu machen, auch hat 
man durch das Gyroskop von Tourne ein Mittel an der Hand, die Richtung nach dem 
Ziel trotz Rollen, Stampfen und Ablenkung des Bootes beizubehalten und hiernach auch 
ohne Sichtigkeit auf das Ziel loszusteuern, doch sind die schwierige Navigierung des 
Bootes in bestimmter Wassertiefe sowie die geringe Geschwindigkeit desselben unter Wasser 
— 6 bis 8 Seemeilen — zur Zeit noch Grund genug, die kostspieligen Experimente 
mit Unterwasserbooten einzuschränken. 
Die Einrichtungen zum Senken und Heben des Bootes bestehen meist in dem 
wechselnden Spiel von Wasserballast, welcher beim Senken eingelassen, beim Auftauchen 
ausgeworfen wird, und zwar durch komprimierte Luft oder Pumpen. Die elektrisch an 
getriebenen Pumpen werden dann meist automatisch durch ein Manometer mit Strom 
versehen, welches die vom Fahrzeug einzuhaltende Tiefenlage angibt. Auch bestehen für 
die Änderung der Tiefenlage besondere Bertikalpropeller, und zur Regulierung derselben 
findet auch das Whiteheadsche Pendel Verwendung, das in Verbindung mit einem Servo 
motor das Horizontalruder bethätigt. 
Besondere Einrichtungen erfordert ferner die Ventilation des Unterwasserbootes. 
Die Lufterneuernng des Bedienungsraumes erfolgt durch komprimierte Luft bezw. Sauer 
stoff, während die durch das Atmen der Besatzung entstehende verdorbene Luft, welche 
wegen ihrer großen spezifischen Schwere zu Boden sinkt, durch besondere Pumpen nach 
Außenbord gedrückt wird. 
Als Armierung dienen automobile, lenkbare Torpedos sowie Whitehead-Torpedos, 
welche aus teleskopartigen Lanzierrohren ausgestoßen werden. Als Treibkraft benutzt 
man fast ausschließlich Elektromotoren, welche durch Akkumulatoren gespeist werden. 
Letztere haben jedoch den Nachteil, daß sie während ihrer Thätigkeit Wasserstoff abscheiden, 
welcher mit dem Sauerstoff der im Boot befindlichen Luft ein explosives Gemenge bildet. 
Es sind daher auch bereits verschiedene Explosionen vorgekommen, bei welchen der 
Schiffsrumpf erhebliche Beschädigungen erlitt. Goubet verwendet daher zur Speisung 
seines Motors Batterien mit Merkursulfat. 
Nach diesen Grundprinzipien sind in Frankreich in den letzten Jahren verschiedene 
Unterwasserboote gebaut und erprobt. Es entstanden in rascher Aufeinanderfolge 
„Goubet I", „Gymnote", „Gustave Zede", „Morse", „Goubet II", und zur Zeit sind 
noch weitere im Bau. „Goubet II" besitzt ein Deplacement von 10 Tonnen, während 
„Gustave Zede", das größte bisher gebaute Unterwasserboot, im untergetauchten Zu 
stand 268 Tonnen Wasserverdrängung besitzt. In Amerika ist von Holland ein sub 
marines Boot von 168 Tonnen Deplacement erbaut, welches bei der Fahrt über 
Wasser durch Dampfmaschinen mit Petroleumheizung, bei der Unterwasserfahrt durch 
Elektromotoren getrieben wird, welche durch Akkumulatoren gespeist werden. Es hat
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.