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Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

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Bibliographic data

fullscreen: Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bolschewismus, Fascismus und Demokratie
  • Title page
  • I. Die Krisis der Freiheit nach dem Weltkrieg
  • II. Die Folgen von Krieg und Frieden
  • III. Die Lehren der Freiheit und die freien Verfassungen im 19. Jahrhundert
  • IV. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • V. Die Krisis der liberalen Parteien und ihre Ursachen. Die Wirkung des Sozialismus in den freien Verfassungen
  • VI. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • VII. Die Reaktion in Europa und das Diktatur-Fieber der Mittelmeerstaaten
  • VIII. Die neue Form der Reaktion: der Fascismus
  • IX. Der Fascismus als weißer Bolschewismus und eine Gefahr für den Frieden
  • X. Freiheit, Reaktion und Sozialismus als historische Phänomene
  • XI. Die Übertreibungen über den Bolschewismus. Die Ausschreitungen des europäischen Kapitalismus außerhalb Europas. Der Kultus der Gewalt
  • XII. Bolschewismus und Fascismus als gleichartige Phänomene. Die Kritik am Wirken der Parlamente. Unmöglichkeit einer dauernden absoluten Verfassung in der heutiigen Gesellschaft
  • XIII. Die Entwicklung der Mittelschichten und der Widerstand gegen die extremen Tendenzen
  • XIV. Notwendigkeit einer Revision der parlamentarischen Funktion und Arbeiterpolitik
  • XV. Der Verfall Europas als Folge der Neigung zur Gewaltätigkeit und des Mangels an Frieden und Freiheit. Die unausbleibliche Rückkehr zu den liberalen Verfassungen
  • Contents

Full text

übende Gewalt und das Recht besaß, Verträge abzuschließen und den Krieg 
zu erklären, In Wirklichkeit, trotz Bundesrat und Reichstag, d.h. trotz Par- 
Jament, stand die Person des Kaisers an der Spitze der Reichspolitik. Seine 
jeweiligen Kanzler standen zum großen Teil außerhalb des Parlamentes. Das 
deutsche Volk, das eine hohe Stufe der Zivilisation und des Wohlstands 
erreicht hatte, wurde in seiner politischen Tätigkeit von wenigen Vertrauens- 
männern des Kaisers gelenkt, Gibt es wohl noch Jemanden, der die heftigen 
Reden Wilhelms II. loben und das Wirken seiner Vertrauensmänner als einen 
Vorteil für Deutschland ansehen kann? 
Auch in der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn lag die größte Macht 
in den Händen des Kaisers. Franz Joseph ist der Herrscher, der am längsten 
im kontinentalen Europa regiert hat; er war bigott, vorsichtig und schlau, 
Während seiner langen Regierung wurde der Wettstreit und Zwiespalt der 
Nationalitäten immer größer, und das Ansehen des Kaiserreiches sank immer 
mehr. Ich kannte viele der Vertrauten des Kaisers — die Lenker eines Landes 
von elf verschiedenen Nationalitäten, welches erleuchtete und gebildete Män- 
ner nötig gehabt hätte. Ich fand mit wenig Ausnahmen nur Höflinge, mehr 
oder minder elegante Diener, Zyniker ohne Skrupel, Reaktionäre ohne Ideen. 
Die größte Verantwortung für den Krieg fällt auf den Ministerpräsidenten 
Graf Leopold Berchtold, Baron von Ungarschitz, Frating und Putlitz. Und 
was war er anders als ein zynischer und entarteter Schlemmer? 
Zu solchen Monarchien möchten die Lästerer der Parlamente zurück- 
kehren? Und wenn nicht zur Monarchie, zu was dann? Kann etwa das auf 
Volksbeschluß gegründete Kaiserreich Napoleons III. noch ernsthaft von 
Jemandem gewünscht werden? 
Auch wenn man von allen ungerechten Beschuldigungen Napoleons III, 
absieht, muß man zugeben, daß seine kurze Herrschaft, die mit einer Dik- 
tatur begonnen hatte, nur mit einem nationalen Zusammenbruch enden 
konnte, dem Krieg von 1870, Das Kaiserreich Napoleons III. war die Frucht 
einer Intrige und eines Staatsstreiches und brauchte zu seiner Erhaltung 
Reaktion im Innern und politische Abenteuer im Auslande. Niemand möchte 
Frankreich solch ein neues Kapitel seiner Leidensgeschichte wünschen. 
Wenn es aber weder gesetzliche noch ungesetzliche Monarchien geben kann, 
Jäßt sich dann vielleicht mit bürgerlichen oder militärischen Diktaturen 
rechnen? Und können solche Diktaturen die Schwierigkeiten der Nachkriegs- 
zeit überwinden helfen? 
Es gibt, außer in Ländern von geringerer Wichtigkeit, drei Beispiele von 
Diktaturen in Europa: Rußland, Spanien und Italien. Kein Anhänger der kon- 
76
	        

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Das Landwirtschaftliche Notprogramm. Deutscher Schriftenverlag G. m. b. H., 1928.
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