Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Bankpolitik

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

100 
II. Oer Geldmarkt. 
tut der letzten Jahre diesem Zweig der Betätigung der Notenbank 
beimißt, scheint mir eine kurze historische Skizze über die Entstehung 
desselben angebracht zu sein. 
Devisenpolitik. Zn Schottland pflegten die beiden char- 
tereä banks die Devisenpolitik schon seit dem 18. Jahrhundert. „Sie 
sammelten so viel Zonds als sie nach London bringen konnten, und 
dadurch, daß sie allmählich zu y 2 oder 1% niedriger als die andern 
auf London zogen, brachten sie den Wechselkurs (zwischen Schottland 
und England) auf den Paristand, auf welchem er immer geblieben ist, 
unbeeinflußt durch den Zusammenbruch der Bank von Agr, die Kredit- 
erschütterung durch die französische Revolution und sogar die Lank 
restriktion von 1797 — und dies alles, obwohl die Zahlungsbilanz zwi 
schen England und Schottland bald gegen das eine, bald gegen das 
andere Land gerichtet war." Die irische Bankenquete von 1804, der 
diese Ausführungen entnommen sind, schlug im Anschluß an die schot 
tischen Erfahrungen der Bank von Irland die Ansammlung von Zonds 
in London und die Ausgabe von Wechseln auf London vor, was die 
Bank auch getan hat (in jenen Tagen war zwischen England und Ir 
land noch nicht Währungseinheit). In der englischen Bankenquete 
von 1832 und noch intensiver in jener von 1840 wurde ein ähnliches 
Vorgehen dem Ausland gegenüber der Bank von England empfohlen. 
Der Vorkämpfer dieser Bestrebungen war Gilbart. „Ich bin nicht der 
Ansicht", meinte er, „daß die Bank von England bei günstigen Wechsel 
kursen ihre Zirkulation ausdehnen, dadurch die preise steigern, die 
Spekulation anstacheln, das Kapital in auswärtige Anlagen treiben 
und dann, wenn die Wirkung dieses Vorgehens sich einstellt, die Wäh 
rung zusammenziehen soll. Die Bank kann einem ungünstigen Wechsel 
kurs zu allen Zeiten durch andere Mittel als der Zusammenziehung 
der Währung begegnen." (Report, Band 2, 1240.) hier ist die Devisen 
politik als Mittel gleichmäßigen Diskonts vorgeschlagen. Aber bei dem 
damaligen Stand der Auslandswährungen fand diese Anregung kein 
Entgegenkommen und bei dieser Haltung verharrt die Bank von Eng 
land bis in die Gegenwart auch neueren Vorschlägen gegenüber, zum 
Beispiel jenen Montagus in der Preisenquete der achtziger Jahre. 
Dagegen ist unter dem Einfluß der älteren Bankenqueten im Verkehr 
mit Indien das Sgstem der Oounoil bills schon seit den fünfziger Jahren 
des vorigen Jahrhunderts ausgebildet worden. Die indische Regierung, 
die in London große Beträge für Schuldzinsen zu zahlen hat, verkauft 
den englischen Händlern, die für Warenbezüge aus Indien Zahlungs 
mittel suchen, Wechsel und telegraphische Anweisungen auf die Re-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.