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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

25. Maßnahmen zur Herbeiführung der zeitlichen Ausgleichung usw. 101 
gierung in Bombag, Madras und Kalkutta. Oie Lank van England 
besorgt den verkauf der Wechsel und Anweisungen kommissionsweise 
und veröffentlicht die Quantitäten der angebotenen Wechsel und die 
Tiefstsätze. Für die Währungsreform haben die Council bills eine große 
Bedeutung gehabt — es zeigten sich damals besonders auch die Grenzen 
der Wirksamkeit dieser Maßnahmen. — 
Ueber Anregung Bischoffsheims wurde die Devisenpolitik in den 
Wirkungskreis der belgischen Nationalbank bei ihrer Gründung (1852) 
aufgenommen: die Bank sollte die Gelder, die ihr aus der Kassenführung 
für den Staat zuflössen, in Auslandswechseln anlegen. Sie hatte seither 
sich im Devisengeschäft rege betätigt: durch die Verwendung der staat 
lichen Gelder ist aber ihre Kaufkraft auf dem Devisenmarkt wesentlich 
vom Ab- und Zuströmen dieser Guthaben abhängig, so daß ihr wirk 
same Devisenpolitik nur möglich war, wenn sie im Bedarfsfall auch ihre 
privaten Guthaben zur Anlage in Auslandswechseln in starkem Maß 
heranzog. Die Einführung des Devisenkaufs geschah in Belgien im 
Interesse eines stabilen Diskonts: in Zeiten der Geldflüssigkeit sollten 
die Mittel der Bank in das Ausland abgelenkt und so übermäßig nied 
riger Zins vermieden werden. 
Zn der französischen Enquete der sechziger Zahre wurde von der 
Direktion des Comptoir ä'Bscompte und andern Experten die Auf 
nahme der Devisenpolitik lebhaft angeregt, doch ohne Erfolg für dis 
Praxis der Bank von Krankreich. Eine Frucht dieser Anregungen war 
aber der verkauf von Regierungswechseln in den französischen Kolonien 
in Afrika in analoger weise wie es bei den indischen Council bills der 
Kall war. weit günstigeren Boden fanden aber die Anregungen der 
Enqußte bei der österreichisch-ungarischen Bank, und die Beachtung, 
welche die systematische pflege des Geschäftszweigs durch diese Bank 
in her Literatur, vornehmlich bei Knapp, gefunden hat, hat zur starken 
Aufnahme des Devisenkaufs durch die Reichsbank (vornehmlich seit 
1908) und die neue Schweizer Nationalbank geführt. Mit Ausnahme 
der Lank von Frankreich pflegen derzeit alle größeren kontinentalen 
Notenbanken das Devisengeschäft. 
Ueber die Bedeutung dieses Geschäftszweigs sind in neuerer Zeit 
stark übertriebene Urteile in der deutschen Literatur verbreitet worden. 
Man wird jedoch gut daran tun die Wirkung der Pflege des Devisen 
geschäfts durch die Notenbanken nicht zu überschätzen und die Grenzen 
der Wirksamkeit dieser Maßnahmen zu beachten. 
vorweg muß man den verkauf von Regierungswechseln durch die 
indische oder algerische Regierung von der pflege der Devisenpolitik
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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