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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

104 
II. Der Geldmarkt. 
von den sonstigen Auslandsgeldern, die in regulärer Bewegung 
zwischen den Geldmärkten wandern, unterscheiden sich diese Guthaben 
grundwesentlich durch ein Moment: nicht der stärkere Geldmarkt stellt 
dem schwächeren Leihgeld zur Verfügung, sondern regulär ist gerade 
im verleihenden Land der Zins höher: Japan hat fast immer höheren 
Bankdiskont als London, Petersburg höheren als Paris und Berlin. 
Oie Gelder arbeiten nicht im Ausland des höheren Ertrags willen, 
sondern ungeachtet des niedrigeren Ertrags,- es wird bewußt ein Zins 
opfer gebracht. Dadurch unterscheidet sich die Bewegung dieser Gelder 
von jener der andern auswärtigen Guthaben: Viskontermäßigung 
stößt sie nur unter bestimmten Voraussetzungen und in begrenzter 
Menge in andere ausländische Staaten (nicht in das Heimatland) ab, 
Diskonterhöhung vermag ihren Zufluß nur ausnahmsweise zu steigern, 
ihren Abfluß nur ausnahmsweise zu verhindern. Soweit die Gelder 
nicht für die nächste Ruponzahlung benötigt werden, ist ihr Zu- und 
Abfluß von politischen und budgetären Erwägungen bestimmt,- es 
wird durch die Schwierigkeit der Beurteilung der Bewegungen und 
die Größe dieser von einem Punkt zu lenkenden Guthaben in die großen 
europäischen Geldmärkte ein Zug der Unsicherheit gebracht und den 
Schuldnerstaaten die Möglichkeit zur Beeinflussung des Geldmarkts 
der Gläubigerstaaten gegeben. 
Die auswärtigen Guthaben vermögen günstige und ungünstige 
Zahlungsbilanz auf längere Zeit auszugleichen als die Devisenpolitik. 
Die Devisenpolitik erweist sich nur als wirksam, wenn Monate günstiger 
und ungünstiger Zahlungsbilanz einander rasch folgen, während die 
Politik der Haltung von Auslandsguthaben einen weit längeren Zeit 
raum überbrücken kann. Die Schaffung von Auslandsguthaben durch 
eine Anleihe vermag den Ausgleich für eine sonst ungünstige Zahlungs 
bilanz auch durch mehrere Zähre zu schaffen und über die Notwendigkeit 
einer Diskonterhöhung hinwegzutäuschen. Rußland bietet hiefür in 
der Gegenwart den deutlichsten Beweis. 
Devisenpolitik und Auslandsguthaben arbeiten in umgekehrter 
Richtung wie die Diskontpolitik: sie stellen dem Ausland kurzfristige 
Mittel zur Verfügung, während die Diskontpolitik Rrediterlangung 
vom Ausland bezweckt,- sie verzichten auf eine mögliche Herabsetzung 
des inländischen Geldmarktzinses, die bei Verwendung aller verfüg 
baren Gelder der Volkswirtschaft eintreten würde, um dadurch für 
den Bedarfsfall Forderungen an das Ausland zu besitzen. — 
Der Rauf von auswärtigen Effekten, der den Notenbanken in 
diesem Zusammenhang von verschiedenen Seiten nahegelegt wurde,
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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