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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

ansprächen gerechtfertigt. Aber es fehlt jede Abwägung, ob 
durch erreichte Vorteil die Schwierigkeiten bei Einbürgerung öer\*o^ 
luta auf ausländischen Plätzen und bei Begebung von Anleihen 
Ausland überwiegt. 
Zu diesen von den Notenbanken angewandten monetären treten 
in neuerer Zeit wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Beeinflussung der 
Zahlungsbilanz. Vas alte Merkantilsgstem hat sich in seiner Wirt 
schaftspolitik von diesem Gesichtspunkt leiten lassen, aber erst in neuerer 
Zeit spielen in der Handelspolitik ähnliche Erwägungen eine Rolle. 
Bei der Regelung des Auswandererverkehrs in Italien, der Begün 
stigung der heimischen Schiffahrt und der Förderung des Fremden 
verkehrs in vielen Rontinentalstaaten üben Rücksichten auf die Zah 
lungsbilanz eine stets wachsende Wirkung, vor allem aber wird die 
Frage der Uebernahme auswärtiger Anleihen immer mehr unter 
diesen Gesichtspunkt eingestellt und der Reichsbankpräsident hat 1912 
in einem offenen Brief an den Reichskanzler unter Hinweis auf die 
schwere Situation des Geldmarkts die beabsichtigte Einführung eines 
amerikanischen Wertpapiers kritisiert. Regierung und Zulassungsstelle 
lassen sich in Deutschland in neuerer Zeit von dem Grundsatz leiten, in 
Zeiten drohender Geldverknappung den Markt für auswärtige Anleihen 
einzuschränken, eine planmäßige Regelung im Sinn des alten Merkan- 
tilsgstems. Indes ist dieses vorgehen allenfalls als Notmatzregel am 
Platze, wird aber sonst der Bedeutung der auswärtigen Kapitalanlagen 
für die Zahlungsbilanz nicht gerecht. Oie tiefer schürfenden englischen 
Krisenuntersuchungen der dreihiger und die französischen Forschungen 
der sechziger Zähre des vorigen Jahrhunderts haben im letzten Jahr 
zehnt wieder Bestätigung gefunden: in Zeiten niedrigen Geldmarktzinses 
wandern vom Geldmarkt Kapitalien in hochverzinsliche auswärtige Kapi- 
talanlagen in ungewöhnlich starkem Nkatz ab,- die Valuta dieser Anlagen 
fließt nicht sofort ins Ausland, sondern bleibt meist bei den Banken des 
Gläubigerlands eine bestimmte Zeit als Guthaben stehen,- dadurch entsteht 
eine erhebliche Schuld an das Ausland, die im vorgeschrittenen Sta 
dium der Konjunktur fällig zu werden und die Zahlungsbilanz in einem 
für die wirtschaft des Gläubigerlandes ungünstigeren Zeitpunkt zu 
verschlechtern tendiert, vem Sinn des Grundgedankens der Diskont 
politik der Gegenwart, die Haltung der Bank nach den höchsten in der 
Konjunkturperiode zu erwartenden Ansprüchen zu bestimmen, würde 
mehr als das verbot auswärtiger Anleihen im kritischen Zeitpunkt 
eine Zinspolitik entsprechen, die in der vepressionszeit die Bankrate 
nicht zu tief sinken läßt und auch den Privatsatz hinaufzieht.
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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