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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

27. Die Einschränkung der Goldansprüche an die Notenbank usw. 111 
rung ist eine so große Verbesserung im Verkehr, daß ich es lebhaft be 
dauern würde, wenn Vorurteile dahin führen würden zu einem Sy 
stem von geringerem Nutzen zurückzukehren. Oie Einführung der Edel 
metalle für Geldzwecke mag als einer der wichtigsten Verkehrsfort 
schritte bezeichnet werden — aber es ist nicht weniger wahr, daß wir 
mit dem Fortschritt von Wissen entdecken, daß es eine andere Ver 
besserung wäre, es wieder aus der Verwendung zu verbannen. Ls 
würde, um einer reinen Laprice zu entsprechen, ein höchst teures Tausch 
mittel für ein geringwertiges verwendet werden. Abgesehen vom 
Verlust für die Notenbank würde der Staat der nutzlosen Nkünzaus- 
gabe unterworfen werden." (vroposals kor an econowical and seeure 
currency). 
Ricardos Vorschlag lief darauf hinaus, daß die Bank bei Aufnahme 
der Barzahlung nur Goldbarren liefere, wodurch ein Sinken der Note 
unter den Barrenwert vermieden würde. Gegenüber der populären 
Strömung, die die Wiederherstellung der Goldwährung vor allem in 
der Zirkulation der Goldmünzen sah, konnte aber die Ansicht Ricardos 
nicht durchdringen. Oie kleine Note wurde 1819 beseitigt, in der Krise 
von 1825 zwar vorübergehend wieder aufgenommen, aber nach Be 
endigung derselben abgeschafft. Oer versuch ein ähnliches vorgehen 
im Gesetzweg auch in Schottland durchzusetzen scheiterte allerdings an dem 
heftigen Widerstand der dortigen Bankweltund der öffentlichenNleinung. 
Oer der Note überhaupt nicht wohlgeneigte Gesetzgeber der peelschen 
Lankakte aber war der Wiederaufnahme der kleinen Noten in England 
möglichst abgeneigt und Jahrzehnte der Goldzirkulation ließen eine 
Tradition entstehen, gegen welche auch die Bemühungen Göschen? und 
seiner Anhänger zur Einführung der l L-Note vergebens ankämpften. 
Krankreich und das Deutsche Reich, die ihre Währungsreform im 
dritten viertel des vorigen Jahrhunderts durchführten,'schlossen sich 
dem englischen Vorbild an. Dagegen hatte sich in den Reichen des 
dauernden oder zeitweiligen Zwangskurses, in Oesterreich, Italien, 
Rußland und den vereinigten Staaten die kleine Note eingebürgert- 
die Gewohnheiten der Bevölkerung standen hier dem Goldverkehr 
entgegen und namentlich in jenen Staaten, in welchen das Währungs 
gold im Anleiheweg erlangt worden war, war die Abneigung des 
Staates gegen die Zersplitterung des Goldbestandes begreiflich. Aber 
noch in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts sah man in Eu 
ropa in der Goldzirkulation die Vollendung der Goldwährung; die 
Epoche der steigenden Ansprüche an die Notenbank, die seit 1895 ein 
setzte, ließ jedoch die Entwicklung zur Goldzirkulation in Oesterreich,
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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