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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

112 
II. Der Geldmarkt. 
Rußland und Italien im Beginn stocken und legte auch den drei 
großen Goldzirkulationsländern die Srage nach einer Aenderung des 
Umlaufsmittels auf. In England hat die Bewegung zur Einführung 
der kleinen Note bis zum Nriegsbeginn nicht erfolgreich gewirkt, in 
veutschland dagegen machte sie im letzten Jahrzehnt, mitbegünstigt 
durch die starke Wirkung der Lehren Nnapps, immer größere Zort- 
schritte,- die Wendung der Anschauungen wird am deutlichsten durch 
die Verschiebung der Position, welche Anhänger und- Gegner der Gold 
zirkulation besitzen, charakterisiert: vor zwanzig Jahren mußte man in 
Veutschland das Eintreten für kleine Noten rechtfertigen, heute aber 
das Eintreten für die Goldzirkulation. 
Sassen wir die Argumente zusammen, die für die Goldzirkulation 
in den verschiedenen Neichen vorgebracht werden. Es finden sich darun 
ter einige traditionelle, die in die Gegenwart nicht mehr hineinpassen, 
die Sälschbarkeit der kleinen Noten, die noch zu Beginn des vorigen 
Jahrhunderts sehr leicht fiel, ist mit dem Fortschritt der Verbesserung 
des Notendrucks sehr erschwert worden; verglichen mit dem gesummten 
Umlauf ist die Zahl der gefälschten Noten verschwindend geringe eben 
sowenig darf heute noch ernstlich der alte Angriff wiederholt werden, 
daß ini Sall des Zusammenbruchs der Notenbank bei Ausgabe kleiner 
Noten die sozial schwächsten Kreise der Bevölkerung getroffen werden. 
Dieses Argument hatte in den Zeiten der kleinen Notenbanken seine 
volle Berechtigung, aber in unseren Tagen der Monopolnotenbank 
ist es gegenstandslos — denn die Monopolnotenbank kann zwar die 
Einlösung der Noten in Metall einstellen, aber nie zusammenbrechen. 
Auch das angeblich stärkere Einlösungsverlangen der Inhaber kleiner 
Noten in Zeiten der Panik läßt sich nach den Erfahrungen der letzten 
Generation nicht konstatieren,- im Gegenteil pflegt der Verkehr die 
kleinen Noten gerade in solchen Tagen zäh festzuhalten, ver furchtsame 
Einleger hebt in unruhigen Zeiten sein Guthaben ab und gibt es in 
Metallgeld in die Nasse- aber dem Arbeiter fällt es kaum je ein Be 
zahlung in Noten zurückzuweisen, die ihm ja doch der Warenkaufmann 
als Zahlung abnimmt. 
Weit mehr Berechtigung hat der Einwand der Jnflationsmöglich- 
keit, der von der entgegengesetzten Beobachtung — dem starken Sest- 
halten des Verkehrs an den kleinen Noten — ausgeht. Es ist selbst 
redend ungleich leichter, ein Uebermaß von Geld in den Verkehr zu 
bringen, wenn nur Noten, nicht Gold in die Zirkulation eindringen. 
Die Gefahr liegt in zwei Süllen besonders nahe: Bei Ueber- 
gang von der Goldzirkulation zur Goldzentralisation und in Zeiten
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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