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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

27. Oie Einschränkung der Goldansprüche an die Notenbank usw. 113 
starker finanzieller Bedrängnis der Staaten. In Deutschland haben 
sehr ernste Persönlichkeiten die Befürchtung ausgesprochen, daß die 
Ersetzung des Goldumlaufs durch kleine Noten und die dadurch ver 
ursachte Stärkung des Goldbestandes der Keichsbank zu einer laxen 
Diskontpolitik führen würde, die in letzter Linie durch die bekannten 
Wirkungen (Begünstigung auswärtiger Kapitalanlagen, Steigerung 
der preise infolge Entfachung der Konjunktur und dadurch Verschlech 
terung der Zahlungsbilanz) zu einem Goldabfluß führen müßte. Aehn- 
liche Befürchtungen wurden in England gegen die Einführung der 
1 L-Nots auch in neuester Zeit (zum Beispiel in den Interviews der 
Monetary Commission) zum Nusdruck gebracht; allerdings besitzt in 
England die Notenbank nicht die Möglichkeit, auf Grund ihres Gold 
besitzes eine mehrfache Notensumme auszugeben, allein die Anhäu 
fung eines ungewöhnlich großen Goldvorrats bei der Bank von Eng 
land könnte nach den Stimmen erfahrener Bankiers zu einer Ueber- 
schätzung der Kraft der Notenbank sowohl bei der Lankleitung selbst 
wie beim Publikum führen, die in ihren Wirkungen einen Goldabfluß 
verursachen würde. Gold werde in der Zirkulation weit besser im In 
land festgehalten als Gold in der Notenbank. 
Man kann gegen dieses Argument, das von mehreren ernsten 
Persönlichkeiten ganz unabhängig von einander geltend gemacht wird, 
nicht die Beispiele der französischen oder russischen Notenbank ins Tref 
fen führen, die einen großen Goldbestand mit Erfolg festzuhalten ver 
stehen; Frankreich ist überwiegend ein Nentnerland und niedriger 
Diskont kommt dort der heimischen Industrie, die vom Bankkredit 
fast ausgeschlossen wird, überhaupt kaum zugute. Rußland ist vor 
wiegend Agrarstaat mit schwerfälliger Kaufmannschaft. England 
und Deutschland aber sind Industrie- und Handelsstaaten mit Unter 
nehmung?- und spekulationslustiger Bevölkerung. In beiden Reichen 
sind mächtige Kreise der Wirtschaft an niedrigem Zins interessiert, 
ein großer Teil der öffentlichen Meinung vertritt jede Forderung 
nach Zinsherabsetzung mit Nachdruck und es ist der Bank von England 
wie der Reichsbank nicht leicht, diesen Strömungen zu widerstehen. 
Die Goldzentralisation wird daher nur dann Goldabfluß nicht zur 
Folge haben, wenn die Notenbank von populären Forderungen un 
beeinflußt die Bankrate nach denselben Richtlinien festsetzt, die sie vor 
der Zentralisation beobachtet hat. Indessen kommt diese Frage nur 
für die Durchführung des Uebergangs von Gold- zur Notenzirkulation 
in Betracht; sie hatte die praktische Konsequenz, daß der Uebergang 
in Deutschland in langsamem Tempo vorgenommen wurde, um nicht 
Somar?, Bankpolitik. g
	        

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Political Economy. Williams & Norgate [u.a.], 1912.
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