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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[I.]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

2 
1. Der Bankbegriff. 
Baumwolle: der Spinner hatte die Absicht, Baumwolle zu kaufen, der 
Händler sie zu verkaufen; ganz anderer Art ist die Tätigkeit der Bank: 
Wenn ein Noteninstitut einem Industrieunternehmen einen Nredit von 
100 000 Mark gewährt und die Noten in die Zirkulation eingehen, dann 
hätte, wenn man den vermittlungsbegriff anwendet, jeder Inhaber 
einer Note von 50 Mark dem Unternehmen diesen Betrag geliehen, 
von den jeweiligen Notenbesitzern hätten aber in Wirklichkeit wohl nur 
sehr wenige die Absicht gehabt, einem Industrieunternehmen Diskont 
kredit zu geben; das Unternehmen nimmt zum Beispiel Nredit, um 
Arbeitslöhne auszuzahlen — dann würde nach dem vermittlungs 
begriff der Arbeiter, der als Wochenlohn zwei zwanzig Mark-Noten 
erhält, die Wechsel des Unternehmens diskontiert haben. Ohne die 
Intervention der Bank hätte er aber sicher nicht daran gedacht: die 
Bant realisiert somit nicht die Absichten der beiden Parteien wie der 
Sensal, sie fragt gar nicht nach dem Willen der Noteninhaber und Depo 
nenten, sie formt das einzelne Geschäft nach ihrein Willen. Die ältere 
preußische Landschaft, die dem Besitzer ihrer Pfandbriefe das Exe 
kutionsrecht auf das mit seinem Geld beliehene Gut gewährte, stellte 
die einzige Bankform dar, in der zwischen den Gläubigern und den 
Schuldnern der Bank überhaupt ein Verhältnis bestand; im Bankwesen 
der Gegenwart kann von einem Zusammenhang zwischen der Absicht 
des Gläubigers der Bank und der Art des gewährten Kredits nicht die 
Nede sein. 
Eine Abart der Kreditvermittlungsansicht ist die von Liefmann 
vertretene Kreditsubstitutionslehre: das Wesen der Bank besteht da 
nach in der Ersetzung des Kredits des Darlehenswerbers durch ihren 
eigenen Kredit. Die interessante These hält aber zwei Einwänden 
nicht stand: Kreditsubstitution üben nicht bloß die Banken, sondern auch 
die broker, überhaupt jeder Wechselindossant — und dann würde dieser 
Begriff nur die Kreditgeschäfte der Lanken einschließen, die übrigen, 
zum Beispiel den für die englischen Depositenbanken und die Spar 
banken so wichtigen Effektenkauf nicht umfassen. — 
Aus der Kritif des Kreditvermittlungsbegriffs heraus kamMacleod 
zum Ergebnis, daß das Wesen der Banken im Schaffen von Kredit 
bestehe. Aber auch dies ist nicht zutreffend: man mühte demzufolge 
die Ausgabe ungedeckter Noten zum Bankgeschäkt rechnen, nicht aber 
die Ausgabe metallisch gedeckter Noten, weil dabei eine Kreditschajfung 
nicht stattfindet; ein Institut, das seine Noten zu 80% gedeckt hat, 
würde nur mit 20% seiner Tätigkeit Bankgeschäft treiben — obwohl 
gedeckte und ungedeckte Noten in gleicher Weise verwendet werden.
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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