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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

28. Mrkungsgebiet der Oirkontpolitik in der Gegenwart. 119 
auch heute die Diskonterhöhung für die Bank von England das wirk 
samste Mittel zur Erhaltung ihrer gesetzlichen Zahlungsfähigkeit. Die 
Ausbildung des internationalen Ueberweisungsverkehrs ist für Eng 
land nur lückenhaft durchzuführen, da im Land selbst umfassende Giro 
institute (Notenbank, Postscheckämter) fehlen und die Rreditbanküber- 
weisung kostspielig ist,- Devisenpolitik lehnt die Bank bisher beharrlich 
ab, da nach Ansicht ihrer Leitung die anderen Länder nicht freie Gold 
hergabe sichern- die Hinauslegung von Auslandsguthaben würde ein 
enges Einvernehmen zwischen Regierung und Bank von England 
voraussetzen, das kaum herzustellen ist, da die Notenbank mehr als in 
irgend einem andern Land den Eharakter der privaten Institution 
trägt und keine Fühlung mit der Ainanzverwaltung besteht. Oppo 
sition gegen unzeitige Ausländsanleihen ist der Bank von England 
gar nicht möglich, da die Zulassung zur Börse durch die Organe der 
Börsebesitzer, der Effekten-brolrers geschieht und die Uebernahme aus 
wärtiger Anleihen durch die Kinanzbankiers erfolgt, welche von der 
Bank völlig unabhängig sind, zum Teil sogar ihren Derwaltungsrat 
bilden und auf ihre Entschlüsse einwirken. Die Bildung selbständiger 
Goldreserven zur Deckung der Depositen ist nur durch freies Einver 
nehmen der von der Notenbank gleichfalls unabhängigen Kreditbanken 
möglich. Die Schaffung kleiner Noten endlich stieß bis zu Kriegsbeginn 
auf den größten widerstand der Eitg, die darin eine Bedrohung der Welt 
bankierstellung Londons erblickte, da die international herrschende Zuver 
sicht dort stets Gold zu bekommen erschüttert würde. So sind die „bank 
politischen Hilfsmittel" —wenn man von Begünstigung des Goldimports 
und leichten Hindernissen gegen die Arbitrageausfuhr absieht — in Eng 
land bisher nicht anwendbar und die Diskontpolitik bleibt umsomehr 
Alleinherrscherin als sie noch heute für London wegen der zahlreichen 
internationalen Handels- und Zinanzbeziehungen und der großen Be 
deutung des kaufmännischen Verkehrs eine ungemein wirksame Maß 
regel darstellt. 
vergegenwärtigen wir uns, um den vollen Gegensatz zu den eng 
lischen Verhältnissen vor Augen zu führen, die Banksituation in Oester 
reich-Ungarn: von den staatlichrn Postsparkassenämtern war bis zu Kriegs- 
beginn mit den meisten europäischen Staaten ein guter internationaler 
Ueberweisungsverkehr eingerichtet. Die Notenbank beherrscht den Devisen 
markt,- Verschlechterung der Devisenkurse ist für die Regierung Anlaß 
zur Abschließung von Anleihen im Ausland im engsten Einvernehmen 
mit der Bankleitung, deren Gouverneur von ihr ernannt ist. Die Börse 
und damit auch die Zulassung auswärtiger werte steht unter dem be-
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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