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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

134 
II. Oer Geldmarkt. 
auch leichten Geldmarkts — eingelöst. Die Schatzscheine der Noten 
bank aber würden in einer Zeit flüssigen Geldstandes ausgegeben und 
in einer solchen teureren Geldstandes eingelöst. Darin würde aller 
dings das Künstliche des Vorgangs liegen — die Notenbank würde 
Schatzscheine zu einer Zeit ausgeben, in welcher sie sehr hohe Deckungs 
verhältnisse hat —; der Vorteil würde aber in der Möglichkeit der Ab 
stufung der Schatzscheine nach Monaten und Zähren liegen,- besonders 
würden zwei- bis dreijährige Schatzscheine zur Zeit der stärksten Geld 
flüssigkeit ausgegeben, im Sinn einer Verminderung der Konjunktur- 
spannung des offenen Marktes wirken, da sie im Zeitpunkt der Emission 
dem Markt Mittel entziehen, im Zeitpunkt des Verfalls ihm solche 
zuführen würden. 
Ein anderer Vorschlag aus der französischen Enquste, der auch 
in der deutschen Sankenquete viel erörtert wurde, wollte der Noten 
bank die Annahme verzinslicher Kontokorrentguthüben empfehlen; 
dadurch würde ein Teil der Einlagen von den Kreditbanken ab- und 
den Notenbanken zugeführt. Allein dadurch würden die Notenbanken, 
die sonst in Noten und Girodepositen unverzinsliche Mittel erhalten, 
unter einen verwendungszwang gestellt, der ihrer Diskontpolitik 
schwer abträglich wäre. Man hat diese Maßnahme vielfach zur Stär 
kung der Notenbank bei starker Inanspruchnahme empfohlen, sie würde 
aber in Zeiten der Geldflüssigkeit eine Verlegenheit für die Zentralbank 
werden. 
Während die Bank von England und die Neichsbank ihre Politik 
durch jene des Marktes wiederholt durchkreuzt sahen, hat die Bank 
von Frankreich, soweit der Privatsatz in Betracht kommt, mit ähn 
lichen Schwierigkeiten schon seit Jahrzehnten nicht mehr zu rechnen. 
Die Zahl der Geldgeber auf dem offenen Markt ist in Paris nicht groß 
und unter den stärksten von ihnen bestehen Abmachungen über die 
Privatratenfestsetzung. Als Geldnehmer kommen in Paris mehr Aus 
landsbanken als inländische Institute in Betracht. Die pariser Lanken 
vermögen auch bei reichlicher Geldflüssigkeit relativ hohen Privatsatz 
aufrecht zu halten, weil ihnen Filialen und Beziehungen im Ausland 
(Credit Lyonnais, banque de Paris, Rothschild) durch die Möglich 
keit direkter Kreditgewährung an fremde Märkte ein Ventil gegen 
Kapitalüberfluß bieten. Auch die Konditionen für Gewährung von 
Effektenkredit sind, allerdings erst seit kurzer Zeit, kartellmätzig geregelt. 
In England war ein ähnliches Vorgehen bisher nicht möglich, da es 
in der dity zu viele und zu verschiedenartige Geldgeber gibt, Angebot 
und Nachfrage täglich rasch wechseln und die englischen Depositenbanken
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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