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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

138 
IX. Der Geldmarkt. 
die Leistungsfähigkeit der Lank, sondern durch die Angst vor der Mög 
lichkeit der Erreichung der Notenemissionsgrenze veranlaßt. Und heute 
nach einem Menschenalter gesunder Leitung der großen europäischen 
Notenbanken beunruhigt eine Verletzung der Oeckungsbestimmungen 
ungleich weniger als die starre Zesthaltung an den gesetzlichen Grenzen. 
Oie einzelnen lvirtschasten können sich valutarisches Geld so weit 
ihnen dies die Zirkulation nicht zuführt, nur bei der Notenbank beschaffen, 
und zwar entweder durch Abhebung vom Konto oder durch Diskon 
tierung und Lombardierung. Seit sieben Jahrzehnten haben in Krisen- 
zeiten Kreditbanken und Industrie die Oiskontierungspflicht der Noten 
bank als Konsequenz des Notenmonopols erklärt, während die Leiter 
der Zentralbanken diese Auffassung mit Entschiedenheit ablehnten. Aller 
dings enthält kein Bankgesetz die Oiskontierungspflicht und es mag tak 
tisch im Interesse vorsichtiger Zurückhaltung der Kreditbanken geboten 
sein, das Sehlen dieser formellen Pflicht in Zeiten starker Spekulation 
zu betonen. Aber die pflichten der Notenbank gegenüber der Volks 
wirtschaft gehen über die Normen der Lankgesetze weit hinaus. Oie 
Verweigerung der Abgabe von Zahlungsmitteln an das Ausland macht 
die Schuldzahlung unmöglich und ist geeignet den internationalen Kredit 
des Landes herabzusetzen und falls andere Zahlungsmittel nicht sofort 
herbeigeschafft werden können, ein Agio herbeizuführen. Oie Verwei 
gerung der Hergäbe von lvährungsgeld vor starken Zahlungstagen in 
Hochkonjunktur- oder Panikzeiten führt eine Situation herbei, die her 
kömmlicherweise als Geldkrise bezeichnet wird. 
Man muß hier zwischen den wirklichen Ansichten der Notenbank- 
leiter und den für die Öffentlichkeit bestimmten Aeußerungen unter 
scheiden. Keine der Zentralbanken kann im Fall eines langdauernden 
wichtigen Krieges bei gleichzeitiger Absperrung der Auslandsmärkte an 
die Aufrechthaltung der für Sriedenszeiten geltenden Oeckungsbestim- 
mungen denken, wenn sie alle Ansprüche nach Zirkulationsmitteln be 
friedigen soll — und eine reiche Sülle von Erfahrungen zeigt die Un 
bedenklichkeit der Suspension dieser Normen im Kriegsfall. Oie innere 
Krise erfordert aber das gleiche Vorgehen. Zn der Literatur spielt die 
Suspension der peelschen Bankakte eine große Nolle — meines Er 
achtens mit Unrecht. Gerade die Verschiedenheit der Oeckungsvor- 
schriften der einzelnen Notenbanken zeigt die relative Bedeutung dieser 
Begrenzung. Oie Neichsbank soll ihre Deckung nicht unter 33%% 
sinken lassen — aber wenn sie einmal vorübergehend auf 30% fallen 
sollte, wäre das Unglück nicht eben groß. Sür die Beurteilung des 
Auslands ist die absolute Höhe des Metallbestands und das ver-
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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