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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

34. Die Struktur der führenden Geldmärkte. 
165 
außerdem waren die ihm zur Verfügung stehenden Mittel begrenzt. Das 
neue Bankgesetz ermächtigt den Schatzsekretär, die Einnahmen der Regie 
rung bei den Bundesreservebanken zu deponieren und Zahlungen durch 
Schecks zu leisten. Dadurch ist der entscheidende Schritt zur Aushebung 
der Trennung zwischen Banken und Schatzamt getan, wenngleich auch 
die jetzige Reform hinter dem englischen Zustand weit zurückbleibt. — 
Belgien, die Niederlande und Italien haben die verbanklichung 
der Staatskassen nach englischem Muster durchgeführt, Belgien mit 
einer eigentümlichen Organisation, derzufolge bei jeder Niederlassung 
der Nationalbank ein Staatsbeamter zur Regelung des Kassendienstes 
eingesetzt ist. Oesterreich hat in den letzten Zähren seinen Kassendienst 
der Postsparkasse übertragen, die selbst wieder dem Giroverkehr der 
Gesterrsichisch-Ungarischen Bank angeschlossen ist, ein Sgstem, dem 
infolge der Dezentralisierung der Postsparkasse und der starken Aus 
breitung ihres Scheckverkehrs große Vorzüge innewohnen. 
Im Deutschen Reich verhindert die einzelstaatliche Organisation 
die Zentralisierung der öffentlichen Gelder bei der Notenbank. Nur 
das Reich und einzelne kleinere Bundesstaaten haben engeren Verkehr 
mit der Reichsbank, der sich aber noch immer auf einen gut ausgebildeten 
Girodienst beschränkt,' der Nassendienst ist zwar vereinfacht worden, 
ist aber noch immer genügend schwerfällig und umfangreich. Preußen 
und Bagern haben ihre Sonderbanken, die Leehandlung und die König* 
liche Bank, arbeiten aber gleichfalls mit selbständigen Kassen und ohne 
die in England vorbildlich geschaffene Zentralisation. Gewöhnung und 
Pedanterie setzen Reformen, die auch bisher noch nie ernstlich geplant 
wurden, Hindernisse in den Weg. Aus den gleichen Ursachen hat bisher 
Zrankreich die Krage nicht vorwärts gebracht, obwohl durch die Teil 
nahme der reoeveurs gensr^ux an der Verwaltung der Notenbank 
eine Anregung zur organischen Verbindung von Kassen und Bank 
gegeben sein sollte. 
34. Die Struktur der führenden Geldmärkte. 
Die wichtigsten Geldmärkte der Gegenwart sind jene von London, 
Paris und Berlin,- sie haben internationale Bedeutung. Der Markt 
von New Port kam bisher als Gläubiger des Auslands nur ausnahms 
weise in Betracht. Unter den Gläubigermärkten hat Amsterdam sich 
eine gewisse Bedeutung gewahrt. Wien, Petersburg und die italie 
nischen Plätze haben nur lokale Wirksamkeit. 
Die Schaffung einer Zentralnotenbank hat fast in allen Reichen
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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